Quelle: halftershop.de
Wer mit Pferden umgeht, stellt sehr schnell fest, dass es sich hierbei um Fluchttiere handelt, die sich plötzlich und für den Menschen ungeahnt in Panik versetzen können. Die pure Angst ums Überleben läßt die Pferde unbekannte Kräfte entwickeln, die für das Pferd, für den Menschen und für die Materialien extrem schädlich sein können. Dann ist es manchmal besser, das Pferd freizulassen, damit es der Gefahrenzone entkommt.
Aus diesem Grund gibt es
Führstricke, die mit einem metallenen
Panikhaken ausgestattet sind. Dieser ermöglicht durch Ziehen das Öffnen des Hakens, auch wenn das Seil unter Spannung steht (und das tut es im Normalfall, wenn ein Pferd in Panik daran zieht).
Jedoch hat auch ein Panikhaken seine Tücken. Sie können an ungewünschten Zeitenpunkten und Orten je nach Gegebenheit brechen oder er löst sich zu schnell. Auch unbedachter Umgang (z.B. wenn man den Strick zu weit oben am
Halfter anpackt) kann versehentlich den Panikhaken lösen und futsch ist das Pferd. Und der beste Panikhaken nutzt nichts, wenn er im Ernstfall nicht benutzt wird. Deswegen sollte man auch den Umgang mit einem Panikhaken lieber auf dem Trockenen üben, damit man im Falle einer Panik sofort reagiert.
Eine solche Situation kann bei Panik des Pferdes schnell gefährlich werden. Da sind Panikhaken eine Möglichkeit, um das Pferd zu befreien.
Quelle: pixelquelle.de/katho
Ein Panikhaken kann nur die allerletzte Sicherheit sein. Vielmehr sollte jedes Pferd im Umgang mit Gefahren desensibilisiert werden, in dem es langsam damit konfrontiert wird und sich an den Anblick und die Geräusche gewöhnen kann (flatternde Plastiktüten, laute Trecker, Pfützen etc.). Denn wenn die Wahrscheinlichkeit einer Panik gesenkt wird, verliert auch der Panikhaken seine Wichtigkeit.