Dreieckszügel gehören zu den Hilfszügeln. Sie werden auch Wiener Ausbinder
, Wiener Zügel oder Brandelzügel genannt. Sie werden verschnallt, in dem
ein Ende am Sattelgurt unter dem Bauch befestigt wird. Die anderen beiden Enden
laufen durch die Trensenringe und werden jeweils am Ende des Sattelgurtes
befestigt. Dem Pferd wird so eine Abwärts-Dehnhaltung ermöglicht, ein Hochreissen des
Kopfes wird jedoch verhindert. Beim Verschnallen sollte der Pferdekopf nicht hinter die
Senkrechte geraten. Die Anforderung an das Pferd, das Gebiss anzunehmen und im Genick
nachzugeben, ist beim Dreieckszügel allerdings niedrig. Dreieckszügel können aus Seil,
Kunststoff (Gummi) oder Leder bestehen. Dreieckszügel werden oft zum Longieren
eingesetzt.
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