Anfang Dezember wird im FNverlag das Jahrbuch Sport 2004 mit den Turniererfolgen von Reitern, Fahrern und Pferden im Handel erhältlich sein. Wieder wird es auch in Kombination mit den Daten aus dem Jahrbuch Zucht 2004 eine CD-Rom geben. Mit 482.986 Euro führt in diesem Jahr Ludger Beerbaums westfälische Stute Gladdys S die von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erstellte Gewinnsummenstatistik an. Platz zwei im Springen belegt der Holsteiner Cöster, der im Zeitraum 1. Oktober 2003 bis 30. September 2004 auf Turnieren im In- und Ausland mit seinem Reiter Christian Ahlmann (Marl) 300.740 Euro „ersprang“.
Bei den Dressurpferden liegt wie in den vergangenen Jahren der in Lettland gezogene Rusty mit seiner Reiterin Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit 70.200 Euro vorn. Platz zwei be-legt mit 68.880 Euro der Hannoveraner Salinero (Reiterin Anky van Grunsven, NED). Die höchsten Gewinne in der Vielseitigkeit erzielten mit 13.350 Euro Andreas Dibowski (Döhle) und sein Olympiapferd, der Hannoveraner Little Lemon B.
In der Liste der Fahrpferde liegt wie in den vergangenen Jahren ein Pferd aus dem Gespann von Michael Freund (Dreieich) vorn: In diesem Jahr ist erneut der in Bayern gezogene Sosed-Sohn FORS Babalu, für den 22.090 Euro Gewinngeld zusammenkamen.
Auf Rang drei bei den Springpferden liegt der hannoversche Hengst Goldfever, der mit seinem Reiter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) 262.631 Euro gewann. Auf den weiteren Plätzen folgen: Shutterfly, 261.805 Euro (Reiterin Meredith Michaels-Beerbaum, Thedinghausen); Anka, 196.261 Euro (Marcus Ehning, Borken); Mon-tender, 191.655 Euro (Marco Kutscher, Riesenbeck); For Pleasure, 186.222 Euro (Marcus Ehning); Dobel’s Cento, 149.577 Euro (Otto Becker, Sendenhorst); Lucie, 141.928 Euro (Lars Nieberg, Homberg/Ohm); Eurocommerce Montreal, 126.540 Euro (Wim Schröder, NED).
Auf Platz drei in der Dressur folgt der Hannoveraner Weltall VA, der mit seinem Reiter Martin Schaudt (Albstadt) 59.850 Euro gewann. Den vierten Rang nimmt – wie 2003 – die von Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) gerittene Hannoveraner Stute Wansuela suerte ein. Das Paar gewann in der abgelaufenen Saison 58.040 Euro. Es folgen: Bonaparte, 54.999 Euro (Reiterin Heike Kemmer, Winsen); Apache OLD, 40.036 Euro (Isabell Werth, Rheinberg); Wahajama-Unicef, 35.943 Euro (Ann Kathrin Linsenhoff, Kronberg); Renoir-Unicef, 32.950 Euro (Ann Kathrin Linsenhoff); Satchmo, 30.853 Euro (Isabell Werth); Lesotho, 29.883 (Ellen Schul-ten-Baumer, Rheinberg).
Bei den Vielseitigkeitspferden folgt auf Rang zwei der „Top-Verdiener“ der Saison 2004 mit Sleep Late das Olympiapferd von Ingrid Klimke (Münster). Die Beiden gewannen 9.560 Euro. Mit 8.850 Euro an dritter Stelle steht FRH Serve Well (Reiter Andreas Dibowski). Die weitere Rangierung: Bordou, 8.369 Euro (Peter Thomsen, Lindewitt); Chrischona, 8.080 Euro (Bernd Knorr, Crailsheim); Ringwood Cocka-too, 8.060 Euro (Bettina Hoy, GBR); Ginger, 6.140 Euro (Frank Ostholt, Warendorf); Leonas Dancer, 6.115 Euro (Andreas Dibowski); Armani, 4.955 Euro (Marc Fiege, Greven); Ecrin Raiselle, 4.895 Euro (Dirk Schrade, Warendorf).
In der Liste der Fahrpferde finden sich bis zum sechsten Platz Pferde aus dem Gespann Freund: Freak FORS, 15.848 Euro; Pit, 11.815 Euro; Arco, 11.785 Euro; Igor, 11.041 Euro und FORS Flambo mit 8.678 Euro. Auf den Plätzen sieben und acht folgen Pferde aus dem Gespann von Josef Zeitler (Starnberg): Mr. Bexter mit 7.546 Euro und Pobey mit 7.336 Euro. Rang neun belegt Dicky mit 7.091 Euro (Gespann Christoph Sandmann, Lähden), an zehnter Stelle steht mit 6.125 Euro Pascal, ein Pferd aus dem Gespann des Australiers Boyd Exell.
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Quelle:
FN