Warendorf (fn-press). Die angehenden Pferdewirte aus dem Rheinland hielten beim Bundesberufswettbewerb in Warendorf die Konkurrenz auf Distanz. Sowohl im Mannschaftswettbewerb wie auch im Einzelwettbewerb stellten die Rheinländer ihre reiterlichen Qualitäten unter Beweis und hatten am Ende die „Nase vorne“.
36 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet fanden in diesem Jahr den Weg nach Warendorf, um sich im Bundesberufswettbewerb für Aus-zubildende im Beruf Pferdewirte - Schwerpunkt Reiten – mit ihren Kollegen zu messen. Ausgetragen wurde der Bundesberufswettbewerb in der Deutschen Reitschule im Nordrhein-Westfälischen Landgestüt, das auch die Pferde bereit stellte. In der Einzelwertung siegte Martin Pfeiffer (Mettmann) vor Thomas Meinecke (Langenfeld) beide aus dem Rheinland. An die dritte Stelle setzte sich die Brandenburgerin Susann Göbel (Neustadt). Die Mannschaftswertung gewann das Rheinland vor Baden-Württemberg, gefolgt von der Mannschaft aus Schleswig-Holstein.
„Dieser Bundeswettbewerb bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, sich bundesweit zu vergleichen und schafft zusätzliche Motivation“, erläuterte Turnierleiter Stephan Hellwig (Warendorf) die Intention der Veranstaltung. Alle zwei Jahre treffen sich angehende Pferdewirte aus dem gesamten Bundesgebiet, um den Besten im Berufsschwerpunkt „Reiten“ unter sich zu ermitteln. Die Teilnehmer messen sich beim Bundesberufswettbewerb in drei Bereichen, bestehend aus Theorie, Dressur und Springen. „In diesem Jahr war die Veranstaltung für die Aktiven besser, da wir das Reglement geändert haben“, zog Hellwig eine positive Bilanz.
Beim Bundesberufswettkampf treten die Teilnehmer mit zur Verfügung gestellten Pferden an, wobei jeweils drei Reiter mit demselben Pferd an den Start gehen. In den vergangenen Jah-ren wurden die Teilnehmer in Dressur und Springen von Runde zu Runde so selektiert, dass jeweils die besten Acht weiterkamen. Dabei war es möglich, dass es drei Reiter desselben Pferdes in die nächste Runde schafften. Um den besten Reiter – und nicht das beste Pferd – zu ermitteln, wurde das Reglement in diesem Jahr nun geändert. So qualifizierte sich erstmals der wertnotenbeste Reiter auf jedem Pferd für die nächste Runde.
„Die Qualität der Reiter ist in diesem Jahr in der Dressur besser als in den vergangenen Jahren“, bewertete die Leiterin des NRW-Landgestüts, Susanne Rimkus, das reiterliche Potenzial der angehenden Pferdewirte. „Allerdings würde ich mir im Springen mehr Routine von den Teilnehmern wünschen“, ergänzte Rimkus. „Aber für viele Aktive ist das Reiten von Hengsten auch Neuland.“
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FN