Kutscher und Co. dabei Datum der Nachricht: 20.12.2004 Das internationale Reitturnier Löwen Classics in der Volkswagenhalle verspricht ein Fest für alle Reitsportfans in Niedersachsen und darüber hinaus zu werden. Schon jetzt bekundete Marco Kutscher, bester Deutscher bei den Olympischen Spielen in Athen und Weltcup-Fünfter, sein Interesse: „Ja klar gehen wir nach Braunschweig, ich wüsste nicht, was dagegen spricht.“ Das sportliche Programm der internationalen Premiere ist dafür ein echtes Lockmittel: alleine zehn Wettbewerbe im Bereich Springen sind international ausgeschrieben mit einem Preisgeld von 156.000 Euro, Höhepunkt ist dabei der Grosse Preis von Volkswagen. Der Sieger – respektive die Siegerin – darf mit einem nagelneuen PKW aus der Wolfsburger Automobilschmiede nach Hause fahren. Der Reiz des Programms liegt dabei durchaus im Detail: allein vier der internationalen Prüfungen zählen für die Weltrangliste der Springreiter. Das sind zwei schwere Springen mit Stechen, sowie ein klassisches Springen nach Strafpunkten und Zeit, die alle jeweils mit 20.000 Euro dotiert sind, sowie der Grosse Preis von Volkswagen, in dem rund 80.000 Euro ausgeschüttet werden. Die Attraktivität liegt buchstäblich auf der Hand – viermal haben die Reiterinnen und Reiter die Chance, ihr Punktekonto in der Weltrangliste aufzubessern.
Integriert in das Programm ist eine Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Springpferde, die drei Wettbewerbe umfasst und den internationalen Reitern die Chance bietet, den aufstrebenden „Nachwuchs“ in der Volkswagenhalle an den Start zu bringen.
Aber auch die nationalen Prüfungen bergen etliche „Leckerbissen“ für das Publikum der Löwen Classics: das Mannschafts-Springen der Bezirksverbände etwa, bei dem Fans richtig mitfiebern oder das Mächtigkeitsspringen, das nichts für schwache Nerven ist. Bei den Löwen Classics findet zudem das Finale des Volkswagen Cup 2004 in der Dressur und im Springen statt: geritten wird in beiden Disziplinen eine Prüfung der Kl. M, die Qualifikation erfolgt in den Regionalausscheidungen.
Stichwort Dressur - die lockt mit dem Besten, was der Dressursport zu bieten hat. So gibt es neben dem Finale des Volkswagen Cup auch eine Mannschafts-Kür der Kl. M und Glanzlichter wie die Intermediaire I, einen Kurz-Grand Prix und den Grand Prix Special – die Königsprüfung der Dressur, die erstmals in das Programm der Löwen Classics integriert wurde. Übrigens – die Titelverteidigerin des Grand Prix ist Australiens Vorzeigereiterin Kristy Oatley-Nist, die 2004 mit ihrem Jungstar Quando-Quando gewann und zumindest im März 2005 nicht dabei sein kann – der Grund dafür kommt im Frühjahr zur Welt, Kristy Oatley-Nist macht derzeit eine Baby-Pause. „Aber danach starten wir auch in Braunschweig wieder durch,“ ist sich Trainerin Karin Rehbein (Grönwohld) ganz sicher.
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