Warendorf (fn-press). Seinen 75. Geburtstag feiert am 23. Februar der langjährige Bundestrainer und erfolgreiche Dressurreiter und -ausbilder Harry Boldt (Australien). Im ostpreußischen Insterburg geboren, wurde Harry Boldt die Liebe zum Pferd durch seinen Vater, den renommierten und hoch erfolgreichen Ausbilder Heinrich Boldt, in die Wiege gelegt. Galt sein Interesse zunächst dem Springsport – Boldt ritt erfolgreich Springen bis zur Klasse S - konzentrierte er sich später ganz auf die Dressur. Mit Beginn der 60er Jahre setzte er sich auch international durch. Bis 1979 gewann er drei deutsche Meistertitel, sieben Einzel- und acht Mannschaftsmedaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio holte er mit Remus Mannschaftsgold und Einzelsilber. Zwölf Jahre später bei den Olympischen Spielen in Montreal gewann er mit Woyczek ebenfalls Mannschaftsgold und Einzelsilber. Als 50-Jähriger beendete Harry Boldt seine aktive Karriere und übernahm von 1981 bis 1996 das Amt des Bundestrainers Dressur. In dieser Zeit gewannen deutsche Dressurreiter bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spiele 50 Medaillen, davon 31 Mal Gold.
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FN