Die Internationale Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) gab jetzt bekannt, dass ab dem 2. Mai zahlreiche Regeländerungen in internationalen Kürprüfungen in Kraft treten. So müssen künftig Teilnehmer an Junioren- und Junge Reiter-Küren sowie Teilnehmer an Küren der Klasse Intermediaire I die Lektion „Schulterherein“ auf mindestens zwölf Metern in Folge zeigen. In Kürprüfungen der Klasse Grand Prix muss die Passage mindestens über 20 Meter erfolgen und die Piaffen auf gerader Linie müssen mindestens zehn Tritte haben. Für alle Kürprüfungen gilt, dass der vorgegebene Schwierigkeitsgrad eingehalten werden soll: Wer künftig Lektionen reitet, die einem höheren Schwierigkeitsgrad als dem im Notenbogen der jeweiligen Prüfung aufgeführten entspricht, wird in der A-Note mit null Punkten und in der B-Note für die Choreographie mit nicht mehr als fünf Punkten bewertet. Wird ein Lektion höheren Schwierigkeitsgrades gezeigt, die im entsprechenden Notenbogen gar nicht aufgeführt ist, wird der Ritt abgebrochen. In Grand Prix-Küren gilt ferner, dass ganze Pirouetten nicht mehr als zwei aufeinander folgende 360 Grad-Drehungen haben dürfen. Widrigenfalls wird dies mit null Punkten in der A-Note und maximal fünf Punkten in der B-Note bewertet. Die neuen Notenbögen der internationalen Kürprüfungen sind im Internet unter
www.horsesport.org einsehbar.
Quelle:
FN