Bonn (fn-press). Mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“, der höchsten Ehrung im deutschen Sport, wurden 194 deutsche Medaillengewinner der Olympischen Spiele und der Sommer-Paralympics Athen 2004 ausgezeichnet, darunter auch die Springreiter Christian Ahlmann (Marl), Otto Becker (Sendenhorst) und Marco Kutscher (Hörstel), die Dressurreiter Heike Kemmer (Winsen), Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen), Martin Schaudt (Albstadt), Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) sowie die erfolgreichen Teilnehmer an den Paralympics, Hannelore Brenner (Hermsbach), Bettina Eistel (Riespdorf), Britta Näpel (Wonsheim) und Bianca Vogel (Sinzig). Gestiftet wurde diese Auszeichnung im Jahre 1952 durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss, seit 1993 werden auch die Medaillengewinner der Paralympics geehrt.
Das „Silberne Lorbeerblatt“ wird an Einzelsportler oder Mannschaften verliehen, die sich mehrfach international ausgezeichnet haben, wobei nicht nur die sportliche Leistung zählt, sondern auch der Vorbildcharakter des Geehrten. "Menschlich und charakterlich sind diese Sportler Vorbilder. Wir können ihren Siegeswillen und Optimismus in Deutschland gut gebrauchen", sagte Bundespräsident Horst Köhler, der die Auszeichnungen Mitte März im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Berliner Zeughaus persönlich an die Sportler überreichte.
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FN