Mit Schreiben vom 23. März 2005 hat das Legal Department der Internationalen Reiterlichen Vereinigung – FEI – die Einstellung des Verfahrens gegen die Springreiterin Jessica Kürten bekannt gegeben. In dürren Worten wird der Reiterin mitgeteilt, dass „keine weiteren Maßnahmen in diesem Fall ergriffen werden“.
Kürtens Stute Libertina war beim CSIO Calgary im September 2004 positiv auf die Alkaloide Theophyllin und Koffein getestet worden. Die inzwischen am 18. März im englischen Newmarket geöffnete B-Probe war negativ. Jessica Kürten hatte bereits im Februar die von der FEI wegen fehlender Hinweise auf Leistungsmanipulation angebotene Geldbuße in Höhe von 250 Schweizer Franken und die Nicht-Veröffentlichung des Falls abgelehnt.
„Ich bin froh, selbst die Öffnung der B-Probe beantragt zu haben und meinen `Fall´ nicht in den Akten verschwinden zu lassen,“ sagt Kürten. „Andernfalls hätten wir auch nie erfahren, dass Libertinas B-Probe unzulänglich verpackt war. Ich hoffe, dass die FEI nun endlich ernsthaft das Dopingreglement und die Handhabung der Proben überprüft. Der Reitsport insgesamt steht bei Vorfällen wie diesen einfach schlecht da.
Jessica Kürten, 27. März 2005“
Die vollständigen Pressemitteilungen und Statements sind auf der Internetseite www.jessica-kuerten.de in der Rubrik Nachrichten von Jessica nachzulesen.
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