Fontainebleau/FRA (fn-press). Einen erfolgreichen Saisonstart haben die deutschen Ponyreiter beim internationalen Ponyspringturnier in Fontaineblau/Frankreich verbucht. Im Großen Preis konnten sich vier Deutsche unter den ersten Elf platzieren und im Nationenpreis sicherte sich das Team von Bundestrainer Peter Teeuwen (Brakel) den zweiten Platz hinter Irland. „Fontainebleau bietet beste Bedingungen für den Start in die ‚grüne Saison’“, sagte Teeuwen. „Und vor allem eine ideale Vorbereitung auf die Europameisterschaftssichtung beim ‚Preis der Besten’.“
Die Zahl der deutschen Teilnehmer in Fontainebleau war groß. Ingesamt 35 Ponys hatten die Reise nach Frankreich angetreten. Fünf Paare starteten in der so genannten „O“-Tour, also in den Prüfungen des „internationalen offiziellen“ Turnieres (CSIOP) mit Großem und Nationenpreis, die Übrigen gingen in den Prüfungen des CSIP an den Start. „Ich schicke hier auch gerne jüngere Paare an den Start, die sich Ende der letzten Saison gut gezeigt haben“, erläuterte Peter Teeuwen. „Hier bietet sich die Gelegenheit, die internationalen Anforderungen kennen zu lernen. Außerdem sind sie so schon bestens auf den ‚Preis der Besten’ vorbereitet, wo wir ja für die kommenden Europameisterschaften sichten.“ Der international renommierte Springplatz von Fontainebleau mit seinem Gefälle und den verschiedenen Wassergräben verlangte den Reitern einiges an Können ab. „Hier lässt sich gut erkennen, in welchem Trainingszustand unsere Reiter und Ponys sind und woran wir noch arbeiten müssen“, so Teeuwen. Zum Beispiel an der Kondition. So lagen die vier deutschen Reiter - Lisa Marie Dersch (Riegel) mit Tony Stone, Julia Dieckell (Debstedt) mit Kiltormer, Patrick Döller (Visbek) mit Sunny) und Katrin Eckermann (Kranenburg) mit Quins – nach dem ersten Umlauf des Nationenpreises noch mit den späteren Siegern gleichauf. In der zweiten Runde machte dann aber laut Teeuwen „jeder einen Fehler zuviel“. Damit ging der Sieg mit insgesamt 16 Strafpunkten an Irland, die Deutschen wurden mit 24 Punkten Zweiter, den dritten Platz sicherten sich die Schweizer mit 28 Punkten. „Der Nationenpreis findet am letzten Prüfungstag statt. Und hier waren eben doch noch einige Konditionsmängel sichtbar“, sagte Teeuwen.
Doch dem lässt sich ja abhelfen: „Gut eignet sich dafür zum Beispiel längeres Galoppieren im Gelände“, so die Empfehlung des Trainers.
Quelle:
FN