Lausanne/SUI (fn-press). In klares Votum für Peking als Standort der Olympischen Reiterspiele 2008 sprach jetzt das Präsidium der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) aus. Anlässlich seiner Sitzung Anfang Juni in Lausanne wies das Präsidium erneut darauf hin, dass alle Anstrengungen unternommen werden sollten, dass die Olympischen Reiterspiele in Peking stattfinden.
Bei der FEI-Generalversammlung im April in London hatten Vertreter des Olympischen Organisationskomitees von Peking (BOCOG) Alternativpläne vorgestellt, die Reiterspiele in Hongkong auszutragen. Notwendig sei dies, so BOCOG, da es beim Austragungsort Peking Probleme mit den veterinärmedizinischen Bestimmungen gebe. So sei ein Transport der Pferde nach Peking zwar theoretisch möglich, der Rücktransport der Pferde könne jedoch daran scheitern, dass die Herkunftsländer sich weigern, die Pferde wieder einreisen zu lassen. Gegen den alternativen Austragungsort Hongkong hatten sich die FEI, nationale Pferdesportverbände und die internationalen Reitervereinigungen ausgesprochen. „Wir stehen alle absolut dahinter, dass unser Sport im Herzen des olympischen Pekings bleibt“, betonte Ihre Königliche Hoheit Dona Pilar de Borbon (Spanien), Präsidentin der FEI.“ Mit einer Entscheidung des Internationalen Olympische Komitees (IOC), wo die Olympischen Reiterspiele nun tatsächlich ausgetragen werden, rechnet die FEI Anfang Juli.
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FN