Warendorf (fn-press). Bei der Bundesstutenschau der Sportponys, die zusammen mit dem Bundespferdefestival in Warendorf veranstaltet wurde, war Josef Wilbers (Weeze) mit drei Siegen der erfolgreichste Teilnehmer. Als Züchter und Besitzer konnte der Rheinländer die Siegerschärpen in den Alterklassen der jüngeren sowie der älteren Stuten entgegennehmen. Auch in der Familienklasse ging der Sieg an eine Stutenfamilie aus dem Hause Wilbers.
Bundessiegerin in der Altersklasse der jüngeren Stuten wurde die von Josef Wilbers gezogene vierjährige Fuchsstute
FS Dancing Diamond (v. FS Don´t Worry – FS Golden Moonlight). Nicht als Züchter sondern als Besitzer konnte sich Wilbers über die Siegerin in der Altersklasse der älteren Stuten freuen. Hier ging der Sieg an die sechsjährige
Dark Magic (v. FS Don´t Worry – Catherston Night Safe). Die Stute, auch bei den Bundeschampionaten schon hoch erfolgreich, stammt aus der Zucht von Karl-Josef Saat (Gooch). In der „Königsklasse“, der Familienklasse, ging der Sieg an die Familie der Pandora und damit ebenfalls nach Weeze. Großmutter Pandora (v. Power Boy – Black Magic) aus der Zucht von Hans-Georg Bönniger (U) und im Besitz von Josef Wilbers sowie die von Wilbers gezogene Mutter
FS Golden Touch (v. FS Golden Moonlight – Power Boy) und Tochter FS Dancing Diamond wussten die Zuchtrichter zu überzeugen.
Neben den Deutschen Reitponystuten konkurrierten auf der Schau auch Stuten der Rassen Connemara-Pony, New Forrest-Pony und Welsh-Ponys der Sektionen A bis D um die Siegerschärpen. In der Klasse der ursprünglich in Irland beheimateten Connemaras ging der Sieg an die sechsjährige Falbschimmelstute
Crystal Jessie (v. Bengt – Carrabaun Boy) aus der Zucht von Claudia und Lutz Quasnitza (Anspach). Bei den New Forrest-Stuten hatte die dreijährige Dunkelbraune
Lavanti (Lamento III – Flamenco) die Nase vorn, für die Siegfried Feuerhan (Hemslingen) als Züchter verantwortlich zeichnete.
In den vier Sektionen der Welsh Ponys kamen die Sieger-stuten aus dem gesamten Bundesgebiet. Siegerin der Sektion A, dem reinrassigen Welsh Mountain-Pony, wurde die von Enno Siemers (Norden) gezogene
Leybuchts Anne (v. Bolster Goya – Twyford Pepper). In der Klasse B (bis 1,37 Meter) setzte sich
Veronika (v. Schwalmprinz – Rock Grey Snob) durch. Die neunjährige Stute stammt aus der Zucht von Hans Eidam (Weimar).
In der Sektion C, dem Welsh-Pony im Cob-Typ, trug die Siegerstute den passenden Namen
Noblessoblige T.J. (v. Ruska Gentleman – Nebo Daniel). Die 1,37 Meter große Fuchsstute stammt aus der Zucht von Isabell Paffrath (Wuppertal).
In der Sektion D, den über 1,37 Meter großen Welsh-Cob, konnte sich Jörg Menge (Angermünde) als Züchter der Siegerstute
Bridney (v. Brian – Balthasar) freuen.
Insgesamt boten die teilnehmenden Stuten ein sehr gutes Qualitätsbild, so Zuchtrichter Volker Hofmeister (Burgdorf), Zuchtleiter des hannoverschen Ponyverbandes. Sehr zufrieden zeigte sich auch Schauleiterin Jessica Kellner vom Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. „Unser Ziel, durch die Zusammenlegung von Bundesstutenschau und Bundes Pferdefestival Züchter, Reiter und Fahrer zusammenzubringen und für die einzelnen Ponyrassen zu interessieren, ist voll aufgegangen. Viele der teilnehmenden Freizeit- und Breitensportler konnten sich hautnah davon überzeugen, dass die vorgestellten Ponyrassen nicht nur für den Turniersport sondern auch für alle Arten des Freizeitreitens ideale Partner sind.“
Quelle:
FN