Strzegom/POL (fn-press). In großer Besetzung sind die deutschen Vielseitigkeitsreiter nach Strzegom in Polen gereist. Allein in der ausgeschriebenen Weltcup-Qualifikationsprüfung gingen acht deutsche Paare an den Start, von denen sich sieben unter den ersten 14 platzieren konnten. Allen voran Andreas Dibowski (Döhle) mit seinem Olympiapferd Little Lemon B auf Platz zwei. Er beendete die Prüfung punktegleich (46,5 Strafpunkte) mit der zweifachen Weltcupsiegerin Linda Algotsson mit My Fair Lady. Die Schwedin hatte zunächst die bessere Dressur, dann aber war „Dibo“ mit ihr im Gelände gleichgezogen und wurde aber wegen des besseren Geländeergebnisses vor ihr rangiert. Im Springen kassierten beide elf Strafpunkte für zwei Abwürfe und Zeitüberschreitung. Grund waren die widrigen Wetterbedingungen mit Dauerregen, die den Boden auf dem Springplatz tief hatten werden lassen. So blieb auch der nach Dressur und Gelände führende Magnus Gällerdal (Schwe-den) mit Keymaster zwar ohne Abwurf, musste aber vier Zeitstrafpunkte in Kauf nehmen (38,7). Damit war ihm der Sieg alllerdings nicht mehr zu nehmen. Besonderes Pech hatte Simone Deitermann (Saerbeck). Mit einer guten Dressur und einer Nullrunde im Gelände lag die Olympiareservistin vor dem Springen noch auf einem aussichtsreichen Platz vier, doch im Parcours rutschte ihr Westfale Flambeau H in ein Hindernis. Dafür gab es vier Strafpunkte für Verweigerung und 19 Zeitstraf-punkte. Dank der guten Ausgangsbasis beendete das Paar trotzdem noch auf Platz zehn (59,6). Plätze gutmachen konnten im Springen Nicole Grimm (Wachtberg) mit Gandus und Andreas Ostholt (Warendorf) mit Little Lemon B. Letzter gehörte zu den wenigen, die das Springen ohne Hindernisfehler beendeten. Lediglich drei Zeitfehler kamen hinzu und das bedeutete Platz sieben (54,5). Ein Abwurf plus ein Zeitfehler verhalfen Nicole Grimm sogar zu Platz vier (48,5). Auf Platz zwölf landete Bodo Battenberg (Zolling) mit Dame Edna (62,9) vor Kai Rüder (Blieschendorf) mit Edward (65,4(Platz 13) und Elmar Lesch (Bavendorf) mit Herakles TSF (65,4/Platz 14).
Quelle:
FN