Breda/NED (fn-press). Die deutsche Mannschaft hat beim internationalen Fahrturnier in Breda (NED) den Nationenpreis vor der Schweiz und den Niederlanden gewonnen. In der Besetzung Michael Freund (Dreieich), Christoph Sandmann (Lähden) und Josef Zeitler (Landstetten) dominierte das von Equipechef Rudolf Temporini (Lautertal) betreute Team vom ersten Tag an die internationale Konkurrenz. In der Einzelwertung mussten die deutschen Fahrer die Siege bei den Vierspännern wie auch bei den Pony-Vierspännern der Konkurrenz überlassen. Der Einzelsieg ging bei den Vierspännern an Lokalmatador Ysbrand Chardon (NED) vor Werner Ulrich (SUI) und Michael Freund.
Ein Fehler am letzten Hindernis des von dem deutschen Parcoursbauer Falk Böhnisch (Donaueschingen) konzipierten Kegelparcours verhinderte für Michael Freund den Gesamtsieg in der Einzelwertung. Die Teilerfolge in Dressur, Gelände und Hindernisfahren sicherten sich die deutschen Fahrer. So gewann Weltmeister Freund die Dressur mit 39,81 Strafpunkten knapp vor Chardon. Einen möglichen, größeren Vorsprung verhinderte ein kurz vor Beginn von Freunds Dressur einsetzender starker Regen, der insbesondere bei den Lektionen mit Trabverstärkungen sehr störend war. Der Deutsche Meister 2005, Christoph Sandmann, hat mit 52,10 Punkten zum guten Mannschaftsergebnis beigetragen. Im Gelände hatte dann Josef Zeitler seinen großen Auftritt. Mit mehreren Bestzeiten in den Hindernissen siegte der Deutsche Vizemeister vor Christoph Sandmann. Bei Freund lief es nicht so rund wie gewohnt. Durch die zwei vorderen Platzierungen seiner Mannschaftskollegen führte das Deutsche Team die Konkurrenz mit rund 16 Punkten Vorsprung an. Beim abschließenden Hindernisfahren siegte Einzelfahrer Rainer Duen (Thüle). Eine Nullrunde von Josef Zeitler und fünf Strafpunkten für einen Abwurf bei Freund sorgten dafür, dass der Nationenpreis mit über 20 Punkten Vorsprung von der deutschen Mannschaft gewonnen wurde.
Bei der parallel stattfindenden Konkurrenz der Ponyviererzüge war wegen der in Catton Hall/GBR anstehenden Weltmeisterschaft nur Detlef Randzio (Wipperfürth) aus Deutschland angereist. Er erreichte gegen Konkurrenz aus Belgien und den Niederlanden Platz drei in der Endabrechnung. Der Belgier Bart Verdebroncken gewann bei den Pony-Vierspännern vor Martien van Veen (NED).
Quelle:
FN