| Ullrich Kasselmann: Bodenhaftung bleibt erhalten |
„Schade, dass es vorbei ist...“ Datum der Nachricht: 01.08.2005 Am Montag nach der Europameisterschaft steht das Telefon nicht still. Anrufe aus vielen Ländern erreichen Ullrich Kasselmann. Noch einmal danken Reiter und Richter dem Unternehmer für das großartige Dressur-Championat auf dem Hagener Borgberg. Wie sich der Hausherr „am Tag danach“ fühlt, verrät er im Interview.
Herr Kasselmann, der Kraftakt Europameisterschaft ist bewältigt. Wie fühlen Sie sich heute?
Ullrich Kasselmann: Was mich auch heute noch am meisten bewegt, war die wunderbare Stimmung während der EM. Viele Reiter, Trainer und Besucher haben gestern abend gesagt, schade, dass es vorbei ist, denn dies sei eine der schönsten Europameisterschaften aller Zeiten gewesen. Und einige Richter meinten, die EM hätte ruhig noch eine Woche dauern können. Das ist ein großartiges Kompliment an unser Team. Aber ehrlich gesagt ist mir dieses viele Lob regelrecht peinlich.
Hagen bzw. Ihre Anlage hat sich als Championatsort empfohlen. Weckt dies den Wunsch nach weiteren Großturnieren wie beispielsweise Deutsche Meisterschaften?
Ullrich Kasselmann: Nein, ich werde die Bodenhaftung nicht verlieren. Wir wollen mit unserem Turnier Horses & Dreams noch besser und größer werden.
Auch wäre zu überlegen, ob wir uns als Etappe der Riders Tour engagieren sollten.
Gönnen Sie sich nach den Anstrengungen der vergangenen Wochen eine Ruhepause?
Ullrich Kasselmann: Dafür bleibt keine Zeit. In knapp zwei Wochen haben wir hier das nächste Turnier. Es ist ein Drei-Sterne-CDI für fünf Nationen, das die US-amerikanische Förderation auf unserer Anlage ausrichtet. Die Amerikaner und andere Nationen wollen das CDI nutzen, um sich unter Turnierbedingungen auf den CHIO Aachen vorzubereiten. Und in fünf Wochen richten wir hier die Bezirksmeisterschaft in Dressur und Springen bei uns aus.
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