| Sichtung Preis der Besten auf dem Schafhof |
Vorauswahl für die Europameisterschaften der Nachwuchs-Reiter Datum der Nachricht: 30.03.2006 Am Samstag, den 1. April wird auf dem Schafhof von Familie Linsenhoff nicht
gescherzt. Denn dort tritt der Dressur-Nachwuchs zur Sichtung für den „Preis
der Besten (PdB)“ an, seit 1973 eines der wichtigsten Turniere für junge
Reiter und in diesem Jahr zudem eine von zwei Sichtungen für die
Europameisterschaften.
Ponyreiter, Junioren (16-18 Jahre) und Junge Reiter (18-21 Jahre) aus der
ganzen Bundesrepublik haben nun auf dem Schafhof die Chance, unter den
wachsamen Augen ihrer Bundestrainer ein Empfehlungsschreiben für den PdB
abzugeben. Zum 31. Mal ist das Anwesen von Familie Linsenhoff Gastgeber für
dieses wichtige Turnier des deutschen Dressurnachwuchses.
„Neben den zwölf Kaderreitern, die automatisch für den PdB startberechtigt
sind, werden hier die restlichen 12-15 Reiter gesichtet, die in Warendorf
antreten dürfen. Alle diese Reiter wurden schon von ihren Landesverbänden
vorausgewählt“, erklärt Dolf Dietram Keller, Bundestrainer der Jungen
Reiter. „Wir sind in Deutschland in der glücklichen Lage, aus rund 100
Reitern, die grundsätzlich die Ansprüche erfüllen, die 25 Besten
herauszufiltern, die beim Preis der Besten antreten dürfen und damit einen
Meilenstein auf dem Weg zu der Europameisterschaft hinter sich gelassen
haben. Diese Situation ist einzigartig“, so Keller über den Nachwuchs in
Deutschland.
Wie immer ist der Schafhof an diesem Tag auch für Besucher geöffnet. Es gibt
Kleinigkeiten zu Essen und zu festen Zeiten Stallbegehungen, die einen Blick
auf die Spitzenpferde und auch den vierbeinigen Nachwuchs von Hausherrin Ann
Kathrin Linsenhoff und auch Matthias Rath ermöglichen, der sich im
vergangenen Jahr ebenfalls noch der Konkurrenz im Preis der Besten stellte
und anschließend zur Goldmannschaft der Jungen Reiter gehörte. In dieser
Saison startet der Student allerdings im Seniorenlager und konnte sein Debüt
im Grand Prix-Sport schon mit einem Sieg beginnen. Der Nachwuchs wird in
Kronberg also nicht nur gesichtet, sondern auch „gezüchtet“, was die vor
wenigen Tagen geborenen Fohlen ebenfalls wunderschön belegen.
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