Sieg für Anky van Grunsven – Isabell Werth wird Zweite Datum der Nachricht: 29.04.2006 29.04.06, Amsterdam/NED (fn-press). Beim 21. Finale des Weltcups Dressur im niederländischen Amsterdam erfüllte Anky van Grunsven (Niederlande) ihre Favoritenrolle und sicherte sich vor heimischem Publikum mit Keltec Salinero in der Grand Prix-Kür zum achten Mal den Titel. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Isabell Werth (Rheinberg) mit Warum nicht FRH und Jan Brink (Schweden) mit Björsells Briar.
Schon im Grand Prix zeigte Anky van Grunsven, dass ihr mit dem zwölfjährigen Hannoveraner Keltec Salinero (v. Salieri) die erfolgreiche Titelverteidigung kaum zu nehmen war. Mit 78,13 Prozent verwies sie Jan Brink mit Björsells Briar (74,38 Prozent) auf den zweiten Platz. Ihre anhaltend gute Form der vergangenen Monate unterstrich Isabell Werth mit dem erst zehnjährigen Hannoveraner Warum Nicht FRH (v. Weltmeyer). Mit 73,33 Prozent gelangte das Paar auf den dritten Platz. Die beiden übrigen deutschen Teilnehmerinnen Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Donatha S (70,42 Prozent) und Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg) mit Wahajama-Unicef (69,58 Prozent) belegten die Plätze neun und zehn.
Auch in der Kür, für die die besten zwölf Teilnehmer des Grand Prix startberechtigt waren, ging der Sieg mit 87,750 Prozentpunkten unangefochten an die Niederländerin. Isabell Werth und Warum nicht FRH konnten ihre Leistung zum Grand Prix noch einmal steigern und sicherten sich mit 81,150 Prozentpunkten Platz zwei vor Jan Brink mit Björsells Briar (79,320 Prozentpunkte). Eine Leistungssteigerung zum Grand Prix bot auch Ann Kathrin Linsenhoff, die mit der Hannoveraner Stute Wahajama-Unicef (v. Warkant) 76,750 Prozentpunkte erzielte und damit Platz sechs erreichte. Platz elf hieß es in der Kür für Ellen Schulten-Baumer mit Donatha S (70,370 Prozentpunkte), die genau wie ihre Oldenburger Stute (v. Donnerhall) erstmals an einem Weltcup Finale teilnahm.
Zufrieden mit dem zweiten Platz von Isabell Werth und Warum nicht FRH zeigte sich Bundestrainer Holger Schmezer (Verden): „Das Paar hat sich zum vorangegangenen Grand Prix noch einmal verbessert. Isabell und ihr noch relativ junges Pferd haben eine tolle Leistung gezeigt, auf die sich in der Zukunft sicherlich noch aufbauen lässt.“
Ein Erfolg war das Finale des Weltcups Dressur auch für die deutsche Pferdezucht. Von den zwölf vierbeinigen Finalteilnehmern stammten nicht weniger als acht aus deutschen Zuchtgebieten.
Quelle: FN
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