Prinzessin Haya Bint Al Hussein neue FEI-Präsidentin Datum der Nachricht: 14.05.2006 Kuala Lumpur/MAL (fn-press). Anlässlich der Generalversammlung der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) im malaysischen Kuala Lumpur wurde Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Haya Bint Al Hussein (Jordanien) zur 13. Präsidentin der FEI gewählt. Die 32-Jährige ist Nachfolgerin Ihrer Königlichen Hoheit Dona Pilar de Borbon (Spanien), die nach zwölf Jahren Amtszeit für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Weitere Bewerber für das Präsidentenamt waren Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Benedikte von Dänemark und Freddy Serpieri (Griechenland). Als neue FEI-Vizepräsidenten wurden Sven Holmberg (Schweden) und Chris Hodson (Neuseeland) gewählt.
Bei den Wahlen und Nominierungen für die weiteren Gremien der FEI waren mehrere deutsche Vertreter erfolgreich. Neuer Sprecher der FEI-Nationengruppe II (Skandinavien, Baltische Staaten, Polen, Großbritannien, Niederlande und Deutschland) ist Dr. Hanfried Haring (Warendorf), Generalsekretär und Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Dietmar Otto (Unterreichenbach-Kapfenhardt) wurde zum Sprecher des FEI-Voltigierkomitees ernannt. Ferdi Jörgen Wassermeyer (Ennepetal) wurde für eine zweite Amtszeit zum Sprecher des Ponykomitees ernannt. Dr. Dieter Schüle (Ansbach) ersetzt den Briten Stephen Clark im Dressurkomitee. Frank Kempermann (Aachen) ersetzt Tom Gordin (Finnland) als Vertreter der Veranstalter im Springkomitee. Lars Meyer zu Bexten (Herford) übernimmt von seinem Vater Ulrich Meyer zu Bexten (Herford) den Sitz im „Children’s Committee“. FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), der bei der FEI-Generalversammlung in Kuala Lumpur anwesend war, zeigte sich mit den Wahlen und Nominierungen der deutschen Kandidaten zufrieden: „Es haben alle gemerkt, dass es große Veränderungen in der FEI geben muss. Mit den Wahlen und Nominierungen der deutschen Kandidaten sind wir auf gutem Wege, unseren sportlichen Einfluss in der FEI wieder in dem Rahmen zu gewinnen, wie es dem Stellenwert des deutschen Pferdesports zusteht.“
Quelle: FN |