Friedrichshafen (fn-press). „Die Bestandsentwicklung des Deutschen Reitpferdes ist konstant beziehungsweise leicht rückläufig“, verdeutlichte Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des Bereiches Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, bei der Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Friedrichshafen. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Anzahl an Bedeckungen um 1,7 Prozent auf 50.385 Bedeckungen zugenommen. Zeitgleich nahm aber der Hengstbestand um 0,2 Prozent (3.782 Hengste) ab und es wurde ein Rückgang bei den Zuchtstuten um 0,6 Prozent auf eine Gesamtzahl von 70.766 Stuten festgestellt. „Der Rückgang von mehr als 1.000 registrierten Zuchtstuten bei den Ponys und Kleinpferden schmerzt, da wir davon ausgehen müssen, dass heutzutage mehr und mehr an den Zuchtverbänden vorbei gezüchtet wird“, bewertete Dr. Miesner die aktuelle Situation in der deutschen Pony- und Kleinpferdezucht. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass das Ziel sein muss, diese Züchter und ihre Zuchtstuten zurück zu gewinnen. Weitere Informationen zu den Bestandsentwicklungen finden sich im Jahresbericht 2005.
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