Friedrichshafen (fn-press). Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Friedrichshafen haben die Vertreter der Zuchtverbände über die Neuordnung des Tierzuchtrechtes und der angestrebten Entstaatlichung bezüglich der Durchführung der Leistungsprüfungen und der Zuchtwertschätzungen diskutiert. Grundlage der Diskussion war der Vortrag von Dr. Hermann Schulte-Coerne vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Dr. Schulte-Coerne betonte unter anderem auch die Erhaltung der tiergenetischen Ressourcen sowie die Anerkennung der Tätigkeitsbereiche der Zuchtorganisationen, die die bevorstehende Gesetzesänderung mit sich bringe. Grundsätzlich soll sich das Gesetz an den EU-Richtlinien ausrichten, die im Sinne der Wettbewerbsglobalisierung gestaltet seien. Die geplanten Veränderungen hätten zur Folge, dass die Zuchtverbände mehr Verantwortung bekommen würden. Die Zuchtverbände haben sich zum Ziel gesetzt, einheitliche Bestimmungen zur Durchführung der Hengstleistungsprüfungen in Zuchtprogrammen festzulegen.
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