Warendorf (fn-press). Wieviele Schulpferde bringen in Deutschland Menschen das Reiten bei? Wie gut sind die vierbeinigen Lehrer? Diese und andere Fragen will die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zusammen mit ihren Landesverbänden (LV) in einer bundesweiten Datenerhebung klären.
Ab Juni verschicken FN und LV Fragebögen an die über 7.500 Reit- und Fahrvereine und über 3.200 Mitgliedspferdebetriebe. „Wir wollen uns einen Überblick über Qualität und Quantität der in den Vereinen und Betrieben eingesetzten Lehrpferde verschaffen, um die Basisausbildung in Deutschland zu verbessern. Immerhin ist das Lehrpferd der wichtigste Lehrmeister der Reitanfänger. Ohne Schulpferde kein Einstieg in den Pferdesport. Und ohne gute Schulpferde keine gute reiterliche Grundlage. Wir sammeln hier also Daten, aus denen wir eine konkrete Unterstützung für die Vereine und Betriebe ableiten können,“ erklärt Christoph Hess (Warendorf), Leiter der FN-Abteilung Ausbildung, den Hintergrund für die umfangreiche und aufwendige Fragebogenaktion. „Die Befragung hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir möchten alle Vereine und Betriebe bitten, bei dieser Aktion mitzumachen und uns die Bögen ausgefüllt zurückzusenden“, sagt er weiter und weist darauf hin, dass die Gesamtdaten sowie die Ergebnisse der Erhebung auch allen Vereinen und Betrieben zugängig sein werden. Die Fragebögen sind an den jeweiligen Landesverband (Adresse steht auf den Unterlagen) zurückzusenden. Die Daten werden bis zum Frühjahr 2007 ausgewertet sein.
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