iesbaden - Im Mittelalter mussten sich die jungen Adeligen ihre Sporen
durch besondere Leistungen oder heldenhafte Taten erst verdienen. Zum
Zeichen ihrer Würde wurden ihnen dann die Sporen verliehen, deren Stil und
das verwendete Metall Zeichen ihres gesellschaftlichen Ranges waren. Auch
beim Wiesbadener PfingstTurnier wird nun solch eine ehrenhafte Auszeichnung,
der „L’Ami de Cheval-Preis“, verliehen. Für den wahren Horseman, also die
Dressurreiterin oder den Dressurreiter, der sich im Umgang und im Sattel als
wirklicher Pferdefreund mit Vorbild-Funktion erweist, dem wird ein Satz
wertvoller Sporen zuteil. Der Ehrenpreis ist aus Gold und Silber, das
Sporenrädchen mit Diamanten besetzt.
Eine unabhängige Fachjury wird während der Turniertage die Grand Prix-Reiter
im Umgang mit ihren Pferden, ihren Pflegern, ihr Verhalten auf dem
Abreiteplatz und im Viereck, sowie den Pflegezustand der Tiere und das
Auftreten des Reiters beobachten und bewerten. Nicht der Erfolg in der
Prüfung zählt für diese Ehrbekundung, sondern der Gesamteindruck der vier-
und zweibeinigen Athleten. Nach dem Grand Prix Special am Montag wird der Gewinner auf dem
Prüfungsviereck bekannt gegeben und ausgezeichnet.
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