Mühlen (fn-press). Seinen 70. Geburtstag feiert am 29. Mai Alwin Schockemöhle (Mühlen), einer der erfolgreichsten Reiter in der Geschichte des Springsports. Alwin Schockemöhle, der ältere Bruder der beiden ebenfalls im Pferdesport legendären Persönlichkeiten Werner (†) und Paul Schockemöhle (Mühlen) begann seine Reitsportkarriere ursprünglich in der Vielseitigkeit. So qualifizierte er sich bereits als 19-Jähriger für die Olympischen Spiele 1956 in Stockholm, kam jedoch nicht zum Einsatz und wechselte daraufhin in den Springsport. Nur vier Jahre später holte er mit dem deutschen Team die Mannschaftsgoldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rom. Mannschaftsbronze gab es für den Landwirtssohn acht Jahre später bei den Olympischen Spielen in Mexiko. Bei den Europameisterschaften von 1963 bis 1973 erzielte Alwin Schockemöhle insgesamt vier Silber- und zwei Bronzemedaillen. Der Höhepunkt seiner EM-Erfolge war der Einzel- und Mannschaftssieg 1975. Ein Jahr später, bei den Olympischen Spielen in Montreal erreichte er den Zenit seiner sportlichen Laufbahn. Nach dem Gewinn der Mannschaftssilbermedaille gewann er mit Warwick Rex auch Einzelgold. Nur ein Jahr später musste Alwin Schockemöhle seine eigene sportliche Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden.
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