Hier geht es zu den Symptomen und Ursachen des Kissing Spine Syndroms!
von Stefanie Gersch
Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die auf das "Ähnlichkeitsprinzip" gegründet
ist. Ihr Name ist aus den griechischen Wörtern Homoion (= ähnlich) und pathos (=
leiden) zusammengesetzt und stammt von dem Entdecker der wissenschaftlichen
Homöopathie, dem Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (geb.
1755 in Meißen, gest. 1843 in Paris). Sie ist ein Heilverfahren, bei dem durch Potenzierung (Verdünnung) von
pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Wirkstoffen eine Heilung erzielt wird.
Das Ähnlichkeitsprinzip
Durch langjähriges Experimentieren und exaktes Beobachten stellte Dr. Hahnemann
zwei, für das Heilen ungeheuer wichtige Tatsachen fest.
1. Wenn man gesunden Menschen bzw. Tieren bestimmte Naturstoffe in
kleinsten Dosen regelmäßig eingab, dann erzeugten sie Krankheiterscheinungen,
die für den eingenommenen Stoff typisch waren (Arzneimittelprüfung). Dr. Hahnemann hatte im Jahre 1790 durch einen Selbstversuch mit der
Chinarinde, aus der man Chinin gewinnt, begonnen, diese Erscheinungen
wissenschaftlich zu untersuchen.
Globuli sind eine Darreichungsform der Homöopathie.
Foto: pixelio.de / cameraobscura
Nach der Einnahme kleinster Mengen von Chinarindenpulver wurde er "krank" und
bekam malariaähnliche Symptome. Daraufhin sammelte er eine Gruppe von
Freiwilligen um sich und prüfte an diesen und sich selbst über Jahre hinweg viele
Arzneistoffe auf ihre Wirkung, wobei die auftretenden Symptome genau notiert
wurden. So entstanden die homöopathischen Arzneimittelbilder, die Aufschluss
darüber geben, welche Wirkungen ein bestimmter Stoff auf den menschlichen
bzw. tierischen Organismus hat.
2. In langjährigen Experimenten stellte er fest, dass nur derjenige Arzneistoff
in der Lage ist, einen kranken Menschen zu heilen, dessen Arzneimittelbild dem
Symptomenbild ähnlich ist, das ein erkrankter Mensch bzw. Tier hervorbringt.
Die Aufgabe des homöopathisch tätigen Heilpraktikers besteht dementsprechend
darin, für seinen Patienten ein Simile (= Ähnliches) oder gar ein Similimum (= das
Ähnlichste) zu finden. Er benötigt dafür die genaue und bis ins kleinste Detail
gehende Beschreibung der Symptome und Zeichen seines Patienten (möglichst
einschließlich aller ärztlicher Vorbefunde).
Dr. Hahnemann fand in seinen über 50jährigen Forschungen heraus, dass die
örtlichen Krankheitserscheinungen, die "Symptome und Zeichen", gar nicht die
Krankheit selber sind, sondern nur ihr nach außen sicht- und fühlbarer Ausdruck.
In Wirklichkeit ist eine tief im Zentrum des Menschen wirkende Kraft aus der
Harmonie und Ordnung geraten, was den Menschen bzw. das Tier krank macht.
Er nennt sie die Lebenskraft.
Wenn irgendwo Krankheitszeichen auftreten, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass
diese Lebenskraft aus der Harmonie geraten ist. Erst unter diesen Bedingungen
können z.B. Bakterien oder Viren angreifen. Die Aufgabe eines Tierheilpraktikers
kann also nur darin bestehen, durch geeignete Mittel wieder Ordnung und
Harmonie in die Lebenskraft zu bringen.
Gabenlehre
Grundlage der Arzneimittel sind Pflanzen, deren Verarbeitung meist in frischem
Zustand erfolgt, Tiere oder tierische Produkte, Krankheitserreger und Mineralien.
Aus den Urtinkturen bzw. Urstoffen werden mit Alkohol oder Milchzucker folgende
Arzneiformen bereitet:
-
Dilution (dil.), flüssige Zubereitung, Verdünnung
-
Tabletten (tabl.),
-
Globuli (glob.), Streukügelchen.
In neuerer Zeit sind Ampullen für Injektionszwecke und Salben hinzugekommen.
Die Verdünnungen erfolgten bei Hahnemann noch in 100er Sprüngen (C-Potenzen).
Später verwendete er auch Potenzen, welche durch ein mehrstufiges
Verfahren in der Verdünnung 1:50.000 hergestellt wurden (LM- oder G-Potenzen).
Heute gibt es im Handel folgende Potenzen:
D-Potenzen (decem = 10) im Verhältnis 1:10 verdünnt
C-Potenzen (centum = 100) im Verhältnis 1:100 verdünnt
LM- oder G-Potenzen im Verhältnis 1:50.000 verdünnt
Die D 1 Potenz entspricht einem Verdünnungsgrad von 1:10, die D 2 von 1:100,
die D 3 von 1:1.000 usw.
Analog gilt das für C-Potenzen: C 1 entspricht 1:100, C2 entspricht 1:10.000, C3
entspricht 1:1.000.000.
Vom Arzneigehalt her gesehen, ist die C 1 der D 2, die C 2 der D 4
gleichzusetzen.
Wenn Dr. Hahnemann später die Verdünnungen "Potenzen" (lat. potentia = Kraft)
nannte, so hatte er dafür Gründe. Sein Verfahren war kein einfaches Verdünnen.
Durch dieses stufenweise Verdünnen und eine spezielle Manipulation mittels
Schütteln und Verreiben, glaubte er, den Arzneien einen höheren Wirkungsgrad
verleihen zu können, als von ihrer stofflichen Konzentration zu erwarten war
Als Richtschnur für die Verordnung gilt allgemein: Je akuter und gröber die
gesundheitliche Störung, um so tiefer ist die Potenz zu wählen und um so häufiger
gilt es sie zu verabreichen. Je feiner und chronischer das Krankheitsbild sich
darstellt, um so höher ist die Potenz zu wählen und um so weniger, evtl. nur
einmalig wird sie verabreicht.
Eine sogenannte
Erstverschlimmerung kann anzeigen, dass die Mittelwahl richtig
ist. Für den Patienten macht sich eine Erstverschlimmerung wie folgt bemerkbar:
Wiederaufflammen der Symptomatik innerhalb der nächsten drei Tagen nach
Gabe des homöopathischen Mittels, die Symptome bessern sich und
verschwinden in einem Zeitraum von 24 Stunden und sind nie so schlimm wie sie
schon einmal waren. Durch das nochmalige körperliche Durchleben der
Symptomatik wendet sich das Krankheitsbild zu einer raschen Genesung. Aber
auch ohne eine Erstverschlimmerung ist eine Wirkung möglich!
Eine Analyse der Augen kann dem Homöopathen helfen, die richtige Substanz für der kranken Organismus zu finden.
Foto: pixelio.de / analogue8
Dr. Hahnemann verabreichte nur Einzelsubstanzen. Aus dieser heute als
klassische Homöopathie bekannten Heilmethode entwickelten nachfolgende
Therapeuten z.B. die Komplexmittelhomöopathie, bei der ein Gemisch aus
homöopathischen Einzelmitteln zusammenwirkt.
Es ist möglich das Patienten eine allergische Reaktion auf die Ursubstanz
bekommen, allerdings ist das nur bis zur Potenz D 22 möglich denn bis zu dieser
Potenz sind kleinste Molekühle der Ursubstanz enthalten. Ab der D 23 sind keine
Stoffe der Ursubstanz mehr enthalten (sondern nur noch die energetische
Information), das bedeutet wenn ein Patient z.B. allergisch auf Bienenstiche
reagiert, und er ein Mittel verabreicht bekommt welches aus der Honigbiene
hergestellt wurde (Apis Mellifica), sollte man eine Potenz wählen, die über D 22 ist,
so kann eine allergische Reaktion ausgeschlossen werden.
In der Homöopathie kommen diverse Mittel in Frage, die gegen Schmerzen im
Bereich des Nackens, der Schulter und des Rückens wirken, Verspannungen
lösen und degenerative Knochenumbau Prozesse aufhalten können.
Bei der
Anwendung der nachfolgend genannten Mittel sollte immer genau repertorisiert
werden, welches Arzneimittelbild dem Symptomen des erkrankten Pferdes am
ähnlichsten ist.
Mittelauswahl
Folgende Mittel können bei der Behandlung von Kissing Spines gute Ergebnisse
erzielen:
Nux Vomica (Brechnussbaum)
Dieses große Polychrest wirkt sich insofern positiv aus, da es als Typmittel für
Wesen geeignet ist, die sich schnell ärgern und somit auch zu Muskelverspannungen
neigen. Nux Vomica besänftigt und beruhigt und wirkt unharmonischer, krampfartiger
Handlungsweise entgegen. Dieses Mittel kommt somit in erster Linie als Typmittel für Gan (Leber) Typen in
Frage, die sich beispielsweise ständig über ihren Box-Nachbarn ärgern, zwar
arbeitsfreudig und zuverlässig, aber auch leicht erregbar und zu verärgern sind.
Rhus Toxicodendron (Gifteiche)
Rhus-t. wirkt sich besonders auf das Bindegewebe (Gelenke, Sehnen, Bänder,
Sehnenscheiden) aus. Insbesondere bei rheumatischer Entzündung der
Muskulatur und Neuralgien kommt es zum Einsatz.
Im Vordergrund stehen bei der Behandlung mit Rhus-t. Steife und Schmerzen, die
als brennend, ziehend, krampfend, einschießend, stechend, reißend, klopfend,
wie verrenkt, zerschlagen empfunden werden.
Diese Schmerzen werden in Ruhe stärker empfunden, zu Beginn einer Bewegung
zunächst verschlimmert, dann bei fortgesetzter Bewegung gebessert und bei
Überanstrengung wieder verschlimmert.
Ruta Graveolens ( Weinraute)
Ruta wirkt u.a. auf die Knochenhaut und den Knorpel. Es findet Anwendung bei
Tendenzen zur Entzündung und Bildung von Ablagerungen in Knochenhaut sowie
an den Ansatzstellen von Bändern, Sehnen und bei den Gelenken. Es liegt ein
Gefühl wie von Prellung in der Wirbelsäule und den Gliedern vor, Kreuz und
Lendengegend sind schmerzhaft. Beim Aufstehen geben die Beine nach.
Blauer Eisenhut. - Foto: pixelio.de / commpagnie
Aconitum Napellus (Echter Sturmhut – Blauer Eisenhut)
Aconitum ist als Akutmittel zu betrachten. Plötzlich einsetzende, schießende
Schmerzen, Taubheit, Schmerzhaftigkeit und Steifheit des Rückens.
Aconitum wirkt nur funktionell, d.h. es hat keinen Einfluss auf Gewebsveränderungen.
Es ist einzusetzen, wenn eine deutliche Zunahme der Schmerzen
zu beobachten ist, deren Grund Wut, Zorn, Ärger sein könnte.
Calcium Carbonicum Hahnemanni (Kohlensaurer Kalk, Austernkalk)
Calcium carb. ist ein Heilmittel ersten Ranges, wobei u.a. die Knochen aktiv an
den bewirkten Veränderungen beteiligt sind. Somit wirkt es auch auf Exostosen,
Schmerzen in der Wirbelsäule, vermehrte Krümmung der Brustwirbelsäule.
Im Übrigen neigt der Calcium carb. Typ zu Rückenschmerzen
Weiterhin wirkt es ergänzend zu Rhus toxicodendron, sollte aber nicht zusammen
mit Nux Vomica angewendet werden, da es antidodiert.
Zincum metallicum (Metallisches Zink)
Zincum passt zu Entwicklungsstörungen Heranwachsender nach durchgemachter
schwerer Erkrankung. Rheumatische, reißende, ziehende, brennende Schmerzen
in den Gelenken. Brennende Schmerzen, intensives Wehtun entlang der
Wirbelsäule. Sehr empfindlich gegen Berührung. Spannung und Brennen
zwischen den Schulterblättern.
Besserung durch Bewegung und Wärme.
Hekla lava (Lava vom Hekla Vulkan auf Island)
Hekla ist das wichtigste Mittel bei Knochenauftreibungen, die sich nach
traumatischen Einwirkungen (Schlag, Stoß) entwickeln.
Die Anwendung begründet sich in der Beobachtung der pathologisches
Veränderungen am Knochensystem von Pferden, die ständig feine Lavaasche des
Vulkans Hekla mit dem Futter aufnahmen. Die chronische „Vergiftung“ führte zu
massiven An- und Umbauten der knöchernen Struktur, insbesondere am Kiefer,
der betroffenen Tiere. Entsprechend den homöopathischen Gesetzen ist Hekla
lava ein Mittel für die Behandlung von Knochenzubildungen.
Beinwell. - Foto: pixelio.de / gay
Symphytum officinale (Beinwell)
Symph. Wirkt auf das Periost und die Gelenke im Allgemeinen. Auch bei
nichtheilenden Frakturen.
Causticum (ein Ätzstoff)
Beweist seine Wirkung hauptsächlich bei chronischen, rheumatischen,
arthritischen und paralytischen Beschwerden und ist indiziert bei zerrenden,
ziehenden Schmerzen in den Muskel- und Bindegeweben mit
Gelenkdeformationen; fortschreitende Abnahme der Muskelkraft.
Harpagophytum Procumbens (Teufelskralle)
Insbesondere bei Schmerzen aufgrund Spondylarthrosen der Brustwirbelsäule
und der Lendenwirbelsäule.
Dieses Mittel gehört zu den „neueren“ Pflanzen, die noch wenig geprüft sind.
Sowohl beim Menschen als auch beim Tier wurde sie jedoch in den letzten Jahren
erfolgreich angewendet.
Harpagophytum ist eine wichtige Arznei bei arthrotischen Veränderungen der
sogenannten großen Gelenke mit plötzlichen Schmerzen. Unter anderem
Veränderungen an der Wirbelsäule verlangen nach diesem Mittel, das rein
organotrop wirkt.
Die Modalitäten erinnern an Rhus toxicodendron (s.o.)
Bachblüten – Die geheimen Helfer
Die Bachblütentherapie geht zurück auf ihren Begründer Dr. Edward Bach 1886 –
1936), einen Arzt, Homöopathen und Bakteriologen, der diese Therapie für die
Behandlung menschlicher Disharmonien entwickelt hatte.
Leistungsdruck und Stress während eines Turniers können nachwirken. Auch Pferde empfinden das! - Foto: pixelio.de / rok
Dr. Bach kam zu der Erkenntnis, dass die Medizin einen Teil der Krankheiten nicht
mehr mit Erfolg behandeln kann, gab seine Praxis auf und widmete sich der
Suche nach den Heilkräften in den Blüten wildwachsender Pflanzen. Bis 1936
fand er alle heute bekannten 37 Blüten plus ein Quellwasser (Rock Water, Nr. 27) plus ein Kombinationspräparat, die Rescue-Tropfen, die sein Behandlungssystem
komplettierten.
Bei den Bachblüten handelt es sich um homöopathieartige Aufbereitungen der
wässrigen Auszüge von 37 verschiedenen Blüten wildwachsender Bäume,
Sträucher und Blumen. „Rock Water“ wird nach dem gleichen Verfahren aus
heilkräftigem Quellwasser gewonnen.
Die wässrigen Blütenauszüge werden mit Alkohol konserviert und als Konzentrate
abgefüllt, die später auf Einnahmestärke verdünnt werden. Im Konzentrat und in
der Verdünnung sind keine mikroskopisch nachweisbaren Wirkstoffe mehr
vorhanden. Die 39. Essenz (Rescue) Notfalltropfen, ist das einzige
Kombinationspräparat.
Die harmonischen Schwingungen der Bach-Blüten haben zum Ziel, seelische oder
auch charakterlich bedingte negative Schwingungen im Lebewesen zu regulieren
und ins Gleichgewicht zu bringen.
Es werden positive Energien aktiviert, die das Immunsystem und die
körpereigenen Abwehrkräfte stärken und stabilisieren. Rechtzeitig angewandt,
kann die Bachblütentherapie eine Krankheitsvorsorge darstellen.
Bachblüten dienen nicht primär dazu, körperliche Krankheiten zu beheben,
sondern die zu einer organischen Erkrankung führenden psychischen
Disharmonien auszugleichen. In der Naturheilkunde hat sich diese Therapieform
als zuverlässiges und sanftes Heilverfahren bewährt.
Auch Tiere empfinden Stress, teilen oftmals die (negativen) Stimmungslagen ihres
Besitzers oder der Bezugsperson. Dazu kommen noch Haltungsproblematiken,
die insbesondere bei Pferden auftreten.
Mit Hilfe der Bachblütentherapie kann der psychische Zustand des Pferdes soweit
beeinflusst werden, dass eine Entspannung und somit auch eine geringere
Schmerzempfindlichkeit erreicht werden kann.
Hierbei empfiehlt es sich ebenfalls typentsprechenden Blüten mit Symptom
entsprechenden zu mischen.
Nachfolgend eine Auswahl der Blüten, die einen positiven Effekt haben können.
Zu beachten ist, dass das Verhalten des Tieres als grundsätzliches
Auswahlkriterium gelten sollte, da Bachblüten zunächst auf die Psyche wirken.
Beech (Rotbuche): bei Wirbelsäulenerkrankungen, Arthrose und Arthritis,
Gelenkverkalkungen, Verspannungen der Muskulatur, selbstbewusste Tiere mit
ausgeprägter Intoleranz, muss seine Umgebung beherrschen, oft aggressiv und
angriffslustig.
Centaury und Cerato: Wirbelsäulenerkrankungen und Muskelschwäche
Centaury (Tausendgüldenkraut):
übersteigerte Unterwürfigkeit, besonders lieb und
anhänglich, lässt alles mit sich machen, extrem lernbegierig
Cerato (Bleiwurz/ Hornkraut): Fehlen des natürlichen Selbstvertrauens, extrem
abhängig vom Besitzer, Unentschlossenheit, Entwicklungsstörungen
Cherry Plum (Kirschpflaume): Verspannungen, Probleme im Bewegungsapparat. Befindet sich in einem extremen Spannungszustand, neigt zur Hysterie, Panik und
überschießenden Reaktionen, äußert sich in Angst oder Aggression
Chestnut Bud (Rosskastanie):
Mineralisierungsstörungen der Knochen,
Zerstreutheit, macht aus Unkonzentriertheit immer wieder dieselben Fehler,
Intelligenzmangel
Bachblüten verhelfen dem Pferd zu mehr Wohlbefinden. Es geht aufwärts! - Foto: pixelio.de / Schemmi
Gentian (Bitterer Enzian):
Wirbelsäulenprobleme, Bandscheibenerkrankungen
Sensible Tiere mit wenig Selbstvertrauen, Pessimismus, negative skeptische
Haltung gegenüber allem Neuen
Impatients (Drüsentragendes Springkraut):
Muskelverspannungen, starke
Schmerzen, ungeduldig, innere Anspannung, Unausgeglichenheit, Unterforderung,
Hyperaktivität, Gereiztheit
Larch (Lärche): Wirbelsäulenbeschwerden, Spondylose, Osteoporose, schwache Körperhaltung. Fehlendes Selbstwertgefühl, Resignation, Mutlosigkeit, Mangel an Eigeninitiative
Oak (Eiche): Rückenverspannungen, Gelenkversteifung, Arthrose,
Muskelverspannungen. Leistungsfähiges und williges Arbeitstier dem nichts zuviel
ist
Rock Water (Quellwasser):
Verkrampfungen, Verspannungen, Gelenksteifigkeit,
Wirbelsäulenblockaden. Starre Verhaltensmuster, Verkrampfung, Perfektionismus
Vine (Weinrebe):
Gelenkdegeneration, Verkalkung, Muskelverspannung
Alpha-Tier, tyrannisch, sucht Machtkämpfe
Homöopathie sollte unbedingt von nur von entsprechend ausgebildeten Ärzten oder Therapeuten durchgeführt werden! Die falsche Verwendung gerade von Hochpotenzen kann Schaden anrichten. Desweiteren muss der Therapeut darauf achten, dass er bei Pferden, die laut Equidenpass als Schlachtpferde eingetragen sind, nur entsprechend zugelassene Präparate verwendet. Achten Sie auf eine gute Ausildung - Ihr Pferd wird es Ihnen danken!!
Eine Liste mit Tierheilpraktikern finden Sie hier.
Und die Tierärzte hier!
Zur Person:
Stefanie Gersch hat seit 20 Jahren Erfahrung im Umgang mit Pferden. Sie war Berufsreiterin und hat eine fundierte Ausbildung beim „Deutschen Institut für Pferde-Osteopathie“ zur DIPO-Pferdetherapeutin abgeschlossen. Eine zusätzliche Ausbildung zur Tierheilpraktikerin folgte. Ihr Haupttätigkeitsfeld sind Hunde und Pferde.

Mehr Infos über Stefanie Gersch:
www.gersch-pferdephysiotherapie.de
Hier geht es zu den weiteren Therapiemöglichkeiten des Kissing Spine Syndroms:
TCM, Akupressur und Akupunktur
Physiotherapie, Physikalische Therapie, Haltung und Ernährung
zurück zur Themen-Übersicht