Eine gute Nachricht erreichte die sächsischen Pferdefreunde Ende des vergangenen Jahres aus dem Dresdner Umwelt- und Landwirtschaftsministerium:
Die jährliche Reitabgabe sinkt ab 2008
von 35 auf 10 Euro pro Pferd.
Zur Erinnerung: Sachsen ist neben Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland, in dem Reiter seit 1993 gebührenpflichtige Wegenutzer sind. Die Jahresmarke berechtigt lediglich zur Benutzung ausgewiesener Reitwege im Wald. Die Gebühr dient ausschließlich dazu, durch Reiten entstandene Schäden zu beheben und wird eigentlich aller fünf Jahre entsprechend der dafür aufzuwendenden Kosten angepasst.
Und diese Schäden „explodierten“ zwischen 2004 und 2005 förmlich, obwohl im gesamten Freistaat (Stand 2007) lediglich 2 200 Reiter mit diesen Marken am Pferd im Gelände unterwegs sind.
Einnahmen 2oo4
55 679 - Ausgaben 2004
89 000
Einnahmen 2005
80 453 - Ausgaben 2005
98 000
(Im Jahr 2005 wurde die Reitabgabe von 25 auf 35 Euro erhöht)
Nun jedoch gingen die Reiterverbände den Dingen auf den Grund. Auf Initiative der VFD wurden Reitschadensgutachter eingesetzt. Die sichteten die Schäden vor Ort bevor sie auf Kosten der Reiter behoben werden und stellten oft genug nur Bewirtschaftungsschäden fest. Und plötzlich änderte sich die Schadenssituation.
Einnahmen 2006
66 356 - Ausgaben 2006
15 839
Die Zahlen für 2007 liegen uns noch nicht vor. Aber die vorfristige „Anpassung“ der Gebühr sagt eigentlich schon alles.
Deshalb VFD – denn wir tun was!!
www.vfdnet.de