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 APO 2010

Neuerungen bei der Trainer-Ausbildung

Warendorf (fn-press). „Kompetenzen stärken“, so lautete ein wichtiges Ziel bei der Erarbeitung der neuen APO 2010 im Bezug auf die Trainer. Wesentliche Änderungen der APO betreffen somit auch die Ausbilder. Insgesamt vier Hauptarbeitskreise haben sich drei Jahre lang mit der Überarbeitung des roten Ringbuches beschäftigt, so dass die APO 2010 am 1. Januar in Kraft treten kann.

„Besonders wichtig war es der Arbeitsgruppe, die Kompetenzen der Ausbilder im Hinblick auf die verschiedenen Zielgruppen, Basissport oder Leistungssport, zu stärken“, erklärt Eva Lempa-Röller, Referentin der Abteilung Ausbildung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Die vermehrte Orientierung an den Zielgruppen war bereits in die APO 2006 begonnen worden und sollte in der APO 2010 nun vermehrt umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Aus- und Fortbildung der Trainer nun noch mehr auf die Unterscheidung zwischen Basis- und Leistungssport ausgerichtet ist. So gab es bereits bei der Ausbildung zum Trainer B und C Reiten die Unterscheidung zwischen Leistungssport und Basissport. Während sich der Trainer B vorwiegend mit Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Jungpferde-Ausbildung befasst, hat der Trainer B Basissport Schwerpunkte wie Breitensport, Anfänger, Jagdreiten, Jugend und Wanderreiten. Der Trainer C Basissport setzte zuvor das Deutsche Reitabzeichen (DRA) der Klasse IV voraus, ab dem 1. Januar ist das DRA III Voraussetzung. Neu hinzugekommen ist jetzt die Ausbildung zum Trainer A Reiten Basissport, die es bislang nur im Leistungssport gab. Auch im Bereich Leistungssport sind Inhalte wie Coaching, Turniervorbereitung und Turniermanagement hinzugekommen. Bei der Ausbildung zum Trainer Fahren sind ebenfalls neue Möglichkeiten geschaffen worden. Die Lizenz zum Trainer C Fahren Basissport beziehungsweise Trainer B Fahren Basisport gibt es jetzt zusätzlich zu den bereits vorhandenen Leistungssport-Lizenzen. Aber auch hier gibt es Änderungen. Als zusätzliche Zulassungsbedingung für den Trainer C Fahren Leistungssport muss der Kandidat nun auch Turniererfolge vorweisen können.

Auch die Voltigierer betreffen einige Änderungen. Für den Trainer B Voltigieren haben sich die Zulassungsbedingungen verschärft, statt dem Deutschen Voltigierabzeichen (DVA) III ist nun das DVA IV notwendig. Neu geschaffen wurde die Ausbildung zum Trainer B Basissport im klassisch-barocken Reiten. Damit wurde das Ziel verfolgt, auch die Trainerausbildung der Anschlussverbände an die DOSB-Struktur anzugleichen. Für interessierte Lehrer gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung zum Trainer C Reiten beziehungsweise Voltigieren mit einem zusätzlichen Modul Schulsport zu absolvieren. Der „Trainer Schulsport“ war zuvor eine separate Maßnahme, die nun umstrukturiert wurde, der Begriff soll aber bleiben.

„Die Fortbildungspflicht und Kompetenzerweiterung der Ausbilder sowie der Lehrgangsleiter sind als neue bedeutende Meilensteine in die APO aufgenommen worden“, erklärt Dieter Stut, Vorsitzender des APO-Arbeitskreises „Lehrkräfte“ und Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein. Zusätzlich gab es eine Vorgabe durch die DOSB-Rahmenrichtlinien, die seit dem 1. Januar 2008 gelten. Gestärkt werden die Ausbilder durch die Maßnahme, dass für die Leitung eines Abzeichen-Lehrgangs entsprechende Qualifikationen vorzuweisen sind. Die Vorbereitungsseminare für die Kandidaten, die Trainer werden wollen, sind in der APO 2010 standardisiert worden und können nun bundesweit einheitlicher durchgeführt werden. Die Vorauswahl der Teilnehmer soll so verbessert werden. Auch inhaltlich ist die Ausbildung erweitert worden. So gehört beispielsweise die Mitgliedergewinnung jetzt auch zu den Aufgaben eines Trainers. Im Bereich „Lehr- und Organisationskräfte“ ist in der APO 2010 nun auch die Berufsausbildung eingegliedert worden.

Ganz neu ist der Ausbildungsgang zum Veranstalterassistenten geschaffen worden. Die Ausbildung soll die Bewerber befähigen, Turnierveranstaltungen zu unterstützen, indem sie die auf Turnieren üblichen organisatorischen Aufgaben übernehmen und erledigen. Gleichzeitig soll die Ausbildung die Bewerber sinnvoll an ehrenamtliche Aufgaben innerhalb eines Vereins oder Pferdebetriebs heranführen.
 

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