| „Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“ |
„Halla“ geht nach Hattingen Datum der Nachricht: 20.12.2009 Warendorf (fn-press). Die Bronzestatue des berühmten Erfolgspferdes von Hans Günter Winkler (Warendorf) hat ihren Platz vor dem Eingangsbereich des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) verlassen. Die Statue geht als Leihgabe an das LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. „Halla“ wird Teil der Ausstellung „Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“, die im Rahmen zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 stattfindet.
Die lebensgroße Bronze-Halla steht seit 31 Jahren als Wahrzeichen vor dem DOKR. Halla und Hans Günter Winkler errangen 1956 bei den Olympischen Spielen sportliche Unsterblichkeit. Die Stute trug ihren Reiter, der sich im ersten Umlauf einen schmerzhaften Muskelriss in der Leiste zugezogen hatte, fehlerfrei durch den zweiten Umlauf und sicherte dem deutschen Team damit den Sieg. „Es war erst gewöhnungsbedürftig, aber es zeigt auch, welche Bedeutung Halla für den Sport hat, dass sie als Aushängeschild für das Land dienen soll“, sagte Hans Günter Winkler, während er zusah, wie die Statue abgebaut wurde. Mitarbeiter des Industriemuseums des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) mussten zuvor den Betonsockel aufbrechen und die einbetonierten Gewindestangen freilegen, um die rund 600 Kilogramm schwere Statue mit einem Tieflader verladen zu können. Auf dem Tieflader schraubten sie „Halla“ auf einem Rahmen fest und sicherten sie mit Transportgurten. Auf diesem Rahmen stehend wird die Statue im Museum aufgestellt. „In dieser Ausstellung werden auch Exponate vom 11. September, die original Silberbüchse von Winnetou und vieles mehr zu sehen sein“, erklärte Sven Jüttemeier (Dortmund), der beim LWL für den Transport der Exponate zuständig ist. Es gehe nicht nur um Helden der heutigen Zeit, sondern auch um Helden des Mittelalters, der Frühzeit oder der Antike.
Die Ausstellung dauert vom 12. März bis zum 31. Oktober 2010. So lange bleibt „Halla“ in Hattingen und kehrt erst danach nach Warendorf zurück.
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