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 Die Psyche des Pferdes verstehen...

...das ist der Weg zu Harmonie und Vertrauen


Bild: Innerlich und äußerlich entspannte Pferde auf dem Paddock. Wenn sich Pferde in Gruppen hinlegen, bedeutet das auch, dass sie sich in ihrer Umgebung sicher und wohl fühlen! / Foto: Anne Schmatelka

Das Ziel: eine vetrauensvolle Beziehung



von Anne Schmatelka

„Wenn uns das Pferd seine Aufmerksamkeit schenkt, stellt es und die Kraft seiner Hinterhand zur Verfügung und bietet uns seinen Rücken an. Es wird zu unserem Diener, verliert jedoch nicht den Stolz, durch die Erfahrung, dass wir seine Dienste respektieren. Die Wertschätzung zwischen Reiter und Pferd muss auf Gegenseitigkeit beruhen; in diesem Sinne unterwerfen auch wir uns dem Pferd.“
Charles de Kunffy, „Ethik im Dressursport“


Denkprozesse, psychische Befindlichkeiten und daraus entstehende Handlungsweisen eines Pferdes zu verstehen, macht den Umgang und die Ausbildung eines Pferdes einfacher. Lässt man Gefühle und Bedürfnisse des Partners Pferd außer Acht oder berücksichtigt sie in der Ausbildung nicht in der notwendigen Weise, kann dies schnell zu unüberwindbaren Hindernisse, größeren Problemen und langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen. Auch der Aufbau der Muskulatur eines Pferdes ist bis zu einem bestimmten Grad von einer stressfreien Ausbildung abhängig.

Wenn man sich mit der Psyche des Pferdes, seinen Denk- sowie Handlungsprozessen etwas intensiver auseinandersetzt, kann man lernen, das Pferd, seine „Wünsche“ und Bedürfnisse, Ängste und „Sorgen“ besser zu verstehen und mit diesem Wissen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Aus dem System Mensch – Pferd kann so eine richtige und gut funktionierende Partnerschaft geschaffen werden. Die Zuneigung seines Pferdes zu erlangen und Leistungen abzufragen, die oft nur möglich sind, wenn das Pferd Spaß, Freude und Vertrauen zu seinem Reiter/Besitzer hat.

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Dieser Artikel erschien bereits in der Zeitschrift PFERDE Fit & Vital, Ausgabe 01/2014



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Das Verständnis für die Psyche des Pferdes hilft beim Reiten und Ausbilden außerordentlich. Man kann auf einfache Weise Missverständnisse und Fehler vermeiden. Das bedeutet bei der täglichen Arbeit, dass sich Übungen und Lektionen vom Pferd leichter verinnerlichen lassen und dass beispielsweise das erste Einüben neuer Lektionen beim Pferd zu wenig oder keinem Stress führen. Im Gegenteil, das Pferd ist dann mit Elan und Freude bei der Sache! Motivation pur!

Keinen Stress zu haben heißt auf das Reiten bezogen auch, dass das Pferd bei passenden Rahmenbedingungen wie korrekt liegendem Sattel, passendem Zaumzeug und einem richtig und losgelassen auf dem Pferd sitzenden Reiter, der über eine korrekte und gefühlvolle Einwirkung und Hilfengebung verfügt, es schneller zu ehrlicher innerer Losgelassenheit kommt, die dann wiederum die Basis für die äußere Losgelassenheit ist. Das Pferd macht beim Reiten und Ausbilden vertrauensvoll und motiviert mit, lässt sich los.

Über die richtige Arbeit und die ehrliche Losgelassenheit werden dann auch Muskeln an den richtigen Stellen korrekt aufgebaut. Die Muskeln spannen unverspannt an und ab. Das Pferd gibt den Rücken her. Der Rücken ist das Bewegungszentrum eines Pferdes. Er kann nur unverspannt arbeiten, wenn das Pferd zu innerer und äußerer Losgelassenheit kommt.


Wenn die Zusammenarbeit mit dem Pferd in allen Bereichen funktionieren soll, ist Vertrauen die Basis. Das Pferd muss seinem Reiter im Umgang wie auch beim Reiten vertrauen können. Vertrauen entwickelt sich auch daraus, dass wir Reiter uns mit der Psyche des Pferdes befassen und seine Denk- und Handlungsweisen verstehen und entsprechend reagieren/agieren können.
Foto: Anne Schmatelka


Dieser Artikel enthält folgende Kapitel:
  1. Das Ziel: eine vetrauensvolle Beziehung
  2. Die überlieferten Grundsätze der Ausbildung
  3. Pferde lernen anders
  4. Ein Pferd zu konditionieren… Ist das ein sinnvoller Weg in der Ausbildung?
  5. Ist ein solches System im Sinne des Pferdes und seiner Psyche?
  6. Das Pferd unter dem Reiter
  7. Wie Pferde aus Angst reagieren
 

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