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4 Dinge, die Du niemals mit Schulpferden tun solltest


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Tu mir nicht weh!



3. Tu mir nicht weh, nicht mit einer Gerte, nicht mit Sporen und nicht mit den Zügeln!


Ehrlich jetzt: willst Du mit einem Stock gehauen werden, wenn Dir Dein Englischlehrer was diktiert, Du es nicht verstehst und es deswegen falsch aufschreibst? Nee, oder? Ist nämlich nicht fair. Ich will auch nicht geschlagen werden. Nicht, wenn ich was falsch verstanden habe und überhaupt gar nicht. Das tut mir weh!! Und es macht mich hilflos und sauer. Mit einer Gerte was auf den Hintern zu kriegen, tut sauweh. Wenn Dir Deine Eltern schicke glänzende Sporen zu Weihnachten geschenkt haben, musst Du sie mir nicht in den Bauch hauen (da könnte ich an die Decke springen, so weh tut es). Und mit der Hand musst Du mich auch nicht schlagen und mir auch nicht vor die Schulter treten. Ich habe Respekt vor Dir, wenn Du auch Respekt vor mir hast. Du sollst Deine Eltern, Mitschüler, Geschwister, Lehrer etc. nicht schlagen. Und Tiere auch nicht!! Bitte sei wachsam und halte dies im Kopf. Denn es gibt immer noch viele Dummschwätzer, die Dir den Tipp geben, Du müsstest mich nur mal richtig vermöbeln, dann liefe ich auch wieder. Das ist wirklich dämlich und hat nichts mit Pferdeverstand zu tun. Ich weiß, es ist schwer zu glauben, aber die Erwachsenen haben nicht immer Recht und manchmal musst Du mutig sein und ihnen sagen, dass Du kein Pferd schlagen willst. Du willst gut reiten können? Dann sorge mit Deinen Eltern dafür, dass Du es in einem Stall darfst, in dem die Pferde gut behandelt werden. Wenn wir Schulpferde uns nämlich gut fühlen und zufrieden sind, dann lernst Du viel besser, schneller und zufriedener reiten! Und so nebenbei: mir fühle mich damit auch viel wohler.

4. Draufsteigen, reiten, absteigen, tschüss


Ey – ich bin kein Ding. Ich lebe und heute bin ich sehr müde. Ich habe schon zwei Stunden in der Halle hinter mir. War ziemlich anstrengend, denn die Reiterlein auf meinen Rücken waren etwas grobmotorisch unterwegs und sind mir oft in den Rücken gefallen. Nun stehe ich hier und warte auf Dich, meinem Reiterlein für die letzte Schulstunde für heute. Gerade döse ich so vor mich hin, da kommst Du angelaufen. Kein „Hallo, wie geht´s Dir, Naro?“ und kein Halskraulen. Du nimmst die Zügel in die Hand und verzichtest auf die Aufsteighilfe, weil sie „total uncool“ ist. Nun hängst Du mir auf der linken Seite, fällst dann in den Sattel (nein, Du musst nach zwei Stunden nicht mehr nachgurten!!) und treibst mich sofort an. Mit angezogenen Zügeln natürlich. Während der Stunde versuchst Du den Anweisungen zu folgen, aber ich bin heute müde, mein Rücken tut mir weh, aber das interessiert ja niemanden. Ich möchte auch heute nicht galoppieren, die engen Wendungen bereiten mir Schmerzen. Autsch! Und jetzt hab ich wieder einen mit der Gerte drüber gekriegt. „Sturer Bock, nun stell Dich nicht so an!“ motzt Du rum. Am Ende der Stunde springst Du von mir runter, zerrst mich auf die Stallgasse, reisst mir Sattel und Zaumzeug runter und schiebst mich in die Box. (Du hast die Abschwitzdecke vergessen – vielen Dank). Kein Tschüss, kein Danke, kein Leckerli.

HEEE! Sprich doch bitte nett mit mir! Du kannst mich begrüßen (machst Du doch mit Deiner Familie auch!) und Kontakt zu mir aufnehmen. Ich mag es, wenn Du mir meine Stirn streichelst. Dann weiß ich auch, wer Du bist und dass es nun weiter geht. Ich hasse es, wenn ich schlechter behandelt werde als die Topfblume im Reiterstübchen. Also: ich stelle Dir netterweise meinen Rücken zum reiten lernen zur Verfügung. Also bitte behandele mich wie ein lebendiges Lebewesen! Denn das bin ich und das sogar gerne.


Puh. Das hat jetzt irgendwie gut getan, das loszuwerden. Ach ja, Silvie brummelt noch rüber. Ich soll noch sagen, dass sie keinen Wert auf ein strassbesetztes rosafarbenes Halfter legt, es würde sowieso hinter den Ohren drücken. Lieber wäre ihr eine dickere Satteldecke. Geht das?

Danke für´s Zuhören, Ihr Reiterlein, und noch was:
Die meisten von Euch sind ziemlich dufte!


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Dieser Artikel enthält folgende Kapitel:
  1. Ich liebe Leckerchen, aber...
  2. Tu mir nicht weh!
 

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