Hallo,
ich stelle hier mal die Fotos von meiner QH-Stute ein.
Sie sollte im Jahr 2006 schon beinahe zum Schlachter, weil ihre Hufe so
schlecht waren und sie kaum mehr laufen konnte vor Schmerzen.
Ich habe die Stute als mehr oder weniger hoffnungslosen Fall seit letzen Sommer und sie läuft mittlerweile barhuf.
Anfangs konnte sie kaum ohne Hufschuhe laufen. Sie lebt in einem Bewegungsoffenstall mit verschiedenen Untergründen und wird ca. 3-4 mal die Woche geritten, meistens im Gelände.
Kurze Ritte gehen nun schon ohne Schuhe, längere oder feste Wege gehen wir mit Schuhen.
Ich bitte darum, wie Sie den Zustand der Hufe, Änderung der Achsen etc. beurteilen würden. Vorne links der Huf neigt immer noch dazu, außen zu breit zu werden und er ist noch recht flach, die Trachten wollen sich nicht weiter aufrichten und sind noch immer etwas untergeschoben.
Die Seitenwände haben sich aber alles in allem schon stark verbessert.
Die Hinterhufe sind allerdings immer noch sehr flach und wir hatten kürzlich das Problem, das die Wände im untersten Bereich anfingen hohl zu werden.
Der Schmied an unserem Stall hat dringend von einem Beschlag abgeraten und da sie nun auch wieder fröhlich und zügig ohne Eisen läuft, denke ich auch gar nicht darüber nach. In einem Offenstall mit 12 Pferden ist es sowieso besser ohne Eisen.
Die Fotos sind von Februar, die Zehenwände und die losen Seitenwände hinten wurden zwischenzeitlich nochmal bearbeitet. Die hohlen Wände wurden bis zum festen Kontaktpunkt beschnitten. Ca. 3 mm oberhalb dem Sohlenniveau.
Zum Glück war es noch früh bemerkt worden und erst in geringem Ausmaß.
Liegt das vielleicht an dem sandigen Untergrund den wir im Offenstall haben?
Wir hatten diesen Winter 5 von 12 Pferden mit demselben Problem.
Wie kriegen wir den linken Vorderhuf und die Hinterhufe noch besser in den Griff?
Vielen Dank und viele Grüße
Ramona