Reheschub

Beitragvon moorfrosch » 05.06.2006 10:02

na klar bin ich froh, dass es ihr im Moment wirklich gut geht...
mal sehn, was der Hufschmied s nächste mal sagt, wenn er kommt...

zu dem Maulkorb noch:
Ja, auf der Koppel, find ich das sogar gut, sonst wär´s vermutlich nicht möglich, sie überhaupt noch mal rauszulassen... vorausgesetzt natürlich er passt, scheuert nirgendwo und sie kann ihn sich nicht irgendwie runterstreifen, aber da muss sich ja wohl was finden lassen...
nur eben zum spazierengehn find ichs nicht so tolle mit so nem Maulkorb, weiß auch nicht, habs ja noch nie ausprobiert, aber ich stell´s mir unpraktisch vor...
moorfrosch
 

Beitragvon Sailor » 05.06.2006 11:25

Hatten gestern 'n Pferd, dass nach 'ner Sedierung 'n Maulkorb brauchte, weil die ja nix fressen dürfen zwei Stunden lang. 's ging eigentlich soweit, is mehr oder weniger wie 'n Halfter, hat auch 'n Ring zum Führen unten und ließ sich gut anpassen... Musste halt einfach ausprobieren, aber wenn de 'n Vernünftigen findes', dürft das eigentlich gehn...
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Behandlung bei akutem Reheschub

Beitragvon Tiercoach » 16.06.2006 08:02

Ich habe gerade vor kurzem ein Pony mit akutem Reheschub behandelt. Es konnte vor Schmerzen kaum stehen, als ich hinkam, geschweige denn laufen. Nach der Behandlung ( mit Akupunktur) lief sie sichtlich besser, trabte sogar auf die Koppel. Es müssen nicht immer hochdosierte Antibiotika sein. Akupunkur z.B. bringt eine sofortige Schmerzlinderung. Unter Umständen sind mehrere Behandlungen nötig, um den Schub richtig weg zu bringen. Aber die Hübsche läuft jetzt wieder, galoppiert schon und wird bald wieder geritten.
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Beitragvon Silke » 26.07.2006 20:42

In der aktuellen "Pferde heute" ist ein sehr interessanter Artikel von einem Tierarzt zum Thema Hufrehe!
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Beitragvon Mini-Mary » 27.07.2006 10:42

Cool, die Zeitschrift [gesperrt] ich mir eigentlich auch immer, die Neue habe ich aber noch nicht.
Erfahrung mit Hufrehe habe ich auch noch nicht wirklich, aber immer etwas Angst davor!
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Beitragvon Silke » 27.07.2006 10:44

Also, in dem Artikel steht ganz deutlich, dass Vorbeugung im Grunde die einzige Hilfe ist. Und dass es Besitzer oft sehr schwer haben, die richtige Therapie zu finden, da Tierärzte, Hufschmiede und alternative Behandler oft nicht zusammenarbeiten. :roll:

Und auch, dass die Heilungschancen (so, dass das Pferd wieder reitbar ist und keine Schmerzen hat) meist sehr schlecht stehen....
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Beitragvon Schneeleo » 27.07.2006 11:28

jaja, die vorbeugung. ich hatte mal einen haffi, der hatte auch rehe, kam wahrscheinlich von den unmengen brot, die andre leute in die wiese gesdchmissen haben...
schilder helfen auch nicht viel, die geben denen trotzdem tütenweise brot. denen mussten wir wirklich "die panz ruppen" damit sie es nicht weiter machen...
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Beitragvon Mini-Mary » 27.07.2006 19:36

In diesem Artikel sind ja wirklich die Härtefälle abgebildet. Soweit muss man es ja nun wirklich nicht kommen lassen. Aber in unserer Nachbarschaft gibt es auch solche Konsorten. Chronische Rehe und das Pony steht auf der fetten Weide. Hufschmied? Tierarzt? Dafür ist kein Geld übrig!
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Beitragvon Sailor » 27.07.2006 22:21

So Fälle gibt's leider viel zu oft.

Nur kommt oft dabei, dass nur ein Pferd von zweien an Rehe erkrankt is und dann beide Tiere drunter leiden müssten, weil einer nich' alleine stehn bleibt. Das wollen die Leute denen dann auch nich' antun. Wobei geteiltes Leid ja eigentlich halbes Leid is... :wink:

Das mit dem Geld is immer so 'ne Sache. Billig is heutzutage ja nix mehr und wenn sowohl TA und HS und was 's sons' noch so gibt nix bringt, dann lässt man's halt drekt bleiben... :(
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Beitragvon Mini-Mary » 28.07.2006 14:31

Wenn ich die Verantwortung für ein Lebewesen übernehme, dann muss ich auch die Kosten dafür tragen. Wenn ich das nicht kann, .......!
Sollte es uns einmal finanziell nicht gut gehen, sind es sicher nicht die Pferde, die dann darunter leiden!
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Beitragvon Sailor » 28.07.2006 16:38

Ja, so seh ich das auch.

Pferde können nix dafür wenn "ihre Menschen" Mist gebaut haben und sie darunter leiden zu lassen, wär das allerletzte und außerdem nich' fair.
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Beitragvon Silke » 18.08.2007 15:44

Es gibt noch ein Forum:

Hufrehe - eine schwere Erkrankung im Pferdehuf, die früher fast nur bei Besitzern dickerer Ponies zu Beginn der Weidezeit gefürchtet wurde.

In den letzten Jahren hat diese Erkrankung, die nicht nur sehr schmerzhaft abläuft, sondern bei nicht sofortiger, professioneller Behandlung zur Unbrauchbarkeit oder gar zum Tod des betroffenen Pferdes führen kann, stark zugenommen. Mittlerweile tritt Hufrehe bei allen möglichen Pferderassen auf und vor allem zu Jahreszeiten, unter Ernährungsbedingungen, wo man es früher nie erwartet hätte.

Leider ist der Informationsfluss hinsichtlich Ursachen, Therapie, Verlauf und Nachsorge immernoch dürftig. Betroffene Pferdehalter müssen sich häufig mühselig und häppchenweise durch Bücher, Internetinformationen und - sehr häufig widersprüchliche - Aussagen ihrer verschiedenen Therapeuten vom Hufschmied über Tierarzt bis zum Heilpraktiker kämpfen und daraus eine Entscheidung für sich selbst zu basteln.

Aus dem Gefühl heraus, hilflos allein dazustehen mit einem Wust an teilweise gegensätzliche Aussagen wurde am 19.12.04 das Internetforum http://www.hufreheforum.de gegründet. Hier haben in fast 3 Jahren, 624 aktive Mitglieder des Forums alles rund um Hufrehe zusammengetragen. Eine umfangreiche Sammlung akribisch geführter Hufrehetagebücher bieten dem Betroffenen die Möglichkeit, Vergleichsfälle zu recherchieren. Wissenschaftliche Abhandlungen und Erkenntnisse sind in einem eigenen Forumsteil immer auf dem neuesten Stand abrufbar.

Krankheiten, die wenig erforscht aber weit verbreitet häufig die eigentliche Ursache für Hufreheschübe sind, wie Cushing, EMS oder Borreliose haben ihre eigenen, übersichtlich strukturierten Forumsbereiche, wo der Betroffene alles rund um Diagnostik, Therapie, Haltung etc. nachschlagen oder erfragen kann. Außerdem werden die Themen Fütterung, Hufbeschlag, Weide intensiv behandelt.

In einem "Erste Hilfe" bereich findet der Leser wertvolle Tips, wie er sich sofort richtig verhält, um den Folgeschaden eines Schubes möglichst gering zu halten. Abgerundet wird dieses Forum durch die Möglichkeit sofort interaktiv mit den anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen oder auch mal einen Notruf loszulassen, der zu ganz persönlicher Hilfestellung führen kann.

http://www.hufreheforum.de hat sich in den Jahren zu einem Forum entwickelt, das an Vollständigkeit, Aktualität, Kompetenz und Aktivität rund ums Thema Hufrehe kaum zu überbieten ist.
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Beitragvon Silke » 02.12.2007 13:37

Auch hier noch ein Buchtipp von uns:

Bild

Hufrehe. Gesundes Pferd.

Unsere Meinung: Viel Anatomie, viele Fütterungslisten und Fakten über Futterzusammensetzung, dazu Beschläge und Tipps zur passenden Haltung von Rehepferden - für Betroffene sicherlich hilfreich!
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