Reheschub

Reheschub

Beitragvon moorfrosch » 01.03.2006 18:47

alles scheiße !!

TA sagt: "neuer Reheschub"

also Farina, meine RB hatte im Frühsommer Hufrehe, aber das war eigentlich soweit wieder gut... und jetzt mitten im Winter kommt da ein "neuer Reheschub" (wobei sie nur Heu frisst - kein Gras!)
Das soll einer verstehen...

ach menno, alles irgendwie scheiße... sie läuft halt schon seit einiger Zeit nicht sooo toll (was aber z.T. auch am gefrorenen Boden lag) und jetzt das...

aber das noch nicht mal alles... sie ist halt (Haflinger) extrem leichtfuttrig (im gegensatz zu den anderen beiden mit denen sie zusammen steht - die sind "normal") naja, und sie muss jetzt "abspecken" - dazu hat man sie dann auch von den anderen abgetrennt, was ihr natürlich gar nicht passt...

na, ich sag ja, is halt alles doof...

die Arme Kleine !
moorfrosch
 

Beitragvon Silke » 03.03.2006 15:11

Ach Gott, das hat sie ja nu auch nicht verdient, die Süße. :(

Blöde Rehe. Wie behandelt ihr das? Wie beschäftigst Du sie? Sie hat bestimmt ganz arg Langeweile.

Habt Ihr die anderen im Offenstall, dass sie abgetrennt werden mußte?
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Beitragvon kiwi » 04.03.2006 12:39

Es gibt verschiedene Rehearten und ein neuer Schub kann nicht nur durch Futter, sondern z.b. auch durch Überlastung (gefrorener Boden) hervorgerufen werden. Grundsätzlich sind Pferd, die einmal Rehe hatten potenziell stark gefährdet einen neuen Rehe-Schub zu erleiden.

Schau mal unter www.equivetinfo.de nach.

Drück euch ganz fest die Daumen, dass wieder alles gut wird..
kiwi
 

Beitragvon moorfrosch » 04.03.2006 20:34

Überlastung? naja, kaum... da wo der Boden so gefroren war, ist sie ja nicht geritten worden...
aber ich weiß schon, dass das wieder kommen kann! hab mich da in letzter Zeit dann auch mehr mit beschäftigt... wie gesagt vom Futter kanns ja kaum sein...

aber diese Seite war echt seeehr interessant !! Vielen Dank für den Link !!

ja, es ist jetzt noch die Frage, wie sie beschlagen werden soll bzw. ob ein Spezialbeschlag nötig ist (da gehen die Meinungen leider wieder auseinander - 2 Tierärzte und der Hufschmied sagen irgendwie alle was anderes...) - auf jeden Fall soll der schmied nächste Woche kommen!

Habt Ihr die anderen im Offenstall, dass sie abgetrennt werden mußte?


hmm, ja... also, die stehen in so ner Art "Offenstall" - es ist mehr ein Laufstall, da es eigentlich alles im Stall ist... sie können aber rund um die Uhr raus, auf so ne Art Koppel (nur da wächst nicht mehr viel...) und von da aus dann auf verschiedene graskoppeln... aber im Moment ist Farina eben im Stall abgetrennt, d.h. die kann nicht mit den anderen raus...

naja, is schon blöd...

Aber ich hoff dass das wieder wird !!

Und im Frühjahr, da darf sie dann erstens nicht mehr so oft raus auf die Koppel und dann halt immer nur mit so nem Maulkorb, aber das muss man sehen, wie sich das bis dahin entwickelt...
moorfrosch
 

Beitragvon Sailor » 06.03.2006 13:42

Bei uns im Stall is auch eine Hafi-Stute, die Rehe hat und ich glaub mich erinnern zu können, dass sie Heu und Silo nur in ganz bestimmten Mengen haben durft, keinen Hafer oder sonstiges Kraftfutter und auch keine Äpfel und Möhren und so weiter. Und das gesamte Stroh musst aus der Box raus, wir haben die mit Sand eingestreut. Dazu kam dann noch so 'n Spezialbeschlag, wie du ihn erwähnt has, aber frag mich bitte nich', was für einer, ich hab mit der Stute nur ganz selten zu tun (eigentlich nur dann, wenn ich sie mal auf die Wiese bring oder in 'n Stall).

Von Überbelastung hab ich noch nie gehört, dass dadurch 'n Reheschub ausgelöst werden kann.... Aber man lernt ja nie aus. Wenn das Pferd 'n Reheschub hat, dann is klar dass man nix mit ihr machen sollt, denn meistens tun denen ja auch die Beine so weh, dass se kaum laufen können.

Ich kann mal nachhören bei dem Besitzer von der Hafi- Stute wodurch so 'n Schub im Winter kommen kann und sag dir dann Bescheid, okay??

Viele liebe Grüße,
Katha
Sailor
 

Beitragvon moorfrosch » 08.03.2006 00:09

ja? das is nett !!

also sie steht jetzt auf Spänen... bekommt auch nicht mehr "unbegrenzt" Heu, sondern nur noch kleinere mengen, und da sie ja eh abnehmen soll, eigentlich nix anderes... also Kraftfutter ja eh nicht, Karotten/Äpfel sind auch gestrichen... sie soll laut TA noch 80 kg (!!!) abnehmen... puh, ich dacht ich hör nicht richtig... is doch schon arg viel, oder?? (naja, gut sie ist wirklich sehr dick und es geht ja dabei um ihre gesundheit)

Naja, und ihre Hufe/Beine kühlen wir regelmäßig und am SA kommt dann der Schmied, um so nen Spezialbeschlag drauf zu machen (die Besitzerin war ja erst nicht sicher, aber die Tierätztin hat sie dann doch überzeugt...)
moorfrosch
 

Beitragvon Sailor » 08.03.2006 14:42

Mach ich gerne, komm nur ers' Freitag wieder zum Stall. Werd mich dann aber 100%ig erkundigen, versprochen.

80 Kilo?? Oh wow, das is 'ne Menge, vor allem wenn man bedenkt, dass sie ja ers'mal nich' richtig bewegt werden kann und darf oder?? Nich' schlecht, das bedeutet verdammt viel Arbeit und Konsequenz. Schafft ihr das?? Vor allem die Besitzerin?? Bei dir zweifel ich da weniger dran. :)

Der TA musst die Besitzerin überzeugen, dass das Pferd Spezialeisen kriegt?? Oh man, dass man bei so was wirklich überlegen muss... :? Kann sie denn mit den Eisen dann wenigstens bewegt werden oder muss sie weiter stehn?? Dann könntes' du ihr ja zumindest 'n paar Kilos abtrainieren, denn ich glaub sons' dauert das ewig...

Trotzdem viel Glück und gute Besserung an die Kleine. :wink:

Viele liebe Grüße,
Katha
Sailor
 

Beitragvon Silke » 08.03.2006 17:46

Da es sich hier um ein gesundheitliches Problem handelt, hab ich den Thread mal verschoben.
LG, Silke
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Beitragvon moorfrosch » 14.05.2006 22:14

joa, also sie hat jetzt wirklich verdammt viel abgenommen. is richtig "dünn" (es sieht ziemlich unförmig aus, da sie so wenig bewegung hat im Moment)
naja, sie steht immer noch von den andren getrennt, darf wieder stundenweise raus (nur dahin, wo kein Gras wächst). Geritten wird sie noch nicht wieder richtig, d.h. wir gehen mit ihr spazieren und setzen uns evtl. stückweise mal drauf, aber eben nur arg eingeschränkt. Wir wollen da auch auf keinen Fall was überstürzen.
Sie hat Reheeisen drauf und das hat schon deutlich was gebracht. Als der Schmied (ein neuer) das erste Mal da war, hat er noch gemeint, er wisse nicht, ob das nochmal was wird, weil bei ihr so viel Hufmaterial kaputt war. Und so ein Huf wächst ja sehr langsam. Aber bis jetzt ist schon wieder n Stückl "gesunder Huf" nachgewachsen...
ja, auf jeden Fall ist sie auf dem Weg der Besserung.
Sie ist oft ziemlich "aufgedreht", weil sie halt wenig bewegung hat und nicht so lang raus darf. Bei Spazierengehen ist´s auch nicht grad leicht mit ihr. Wir sollen auf weichen Wegen gehen, Kieswege meiden, d.h. wir laufen am Wegrand, also da wo das Gras anfängt. Wenn man auf ihr sitzt ist das nicht so n Problem, aber beim Führen versucht sie immer wieder n paar Grashälmchen zu erwischen. und da is dann im Zweifelsfall schon mal n kleiner "Kampf" angesagt...
moorfrosch
 

Beitragvon Silke » 15.05.2006 08:19

Boah, die Arme!! Ist bestimmt nicht leicht für sie, und für Dich auch nicht. :( Wünsche Euch viel Glück, dass es endlich bald besser wird. Jetzt kommen ja auch noch die Frühlingsgefühle dazu. :wink:
LG, Silke
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Beitragvon Sailor » 16.05.2006 17:40

Oh wow, das is hundertpro nich' einfach...

Keinen Kontakt - schließ ich jetzt aus deiner Beschreibung -, kein Gras und keine oder kaum Bewegung... Die Arme tut mir Leid.

Und du auch, moorfrosch, denn du has ja wahrscheinlich die ganze Arbeit mit ihr. Das mit dem Kampf lässt sich dann nich' vermeiden, es sei denn, du versuchs' 's mal mit so 'nem komischen Maulkorb... :? Wär ich aber auch kein Freund von (schätz dich jetzt einfach mal so ein :wink: )
Sailor
 

Beitragvon Silke » 26.05.2006 07:05

Jeder hat schon einmal von dieser schweren und heimtückischen Erkrankung gehört. Ist jedoch nicht das eigene Pferd betroffen oder wird man das erste Mal mit der Diagnose "Hufrehe" konfrontiert, sind meist nur die typischen Auslöser wie Futter-, Belastungs-, Geburts- und Medikamentenrehe bekannt. Besonders bei der Futterrehe kursieren oftmals veraltete Theorien. Um aktuelle Forschungsergebnisse und Informationen bezüglich dieser Erkrankung zu sammeln, haben sich Betroffene zusammengetan und das Internetforum www.hufrehe.org/info gegründet.

Viele Hufreheerkrankungen werden nicht oder nicht ausschließlich durch die bekannten Auslöser hervorgerufen. Vielmehr kann eine Hufrehe auch Symptom und Folgeerscheinung tiefer liegender Krankheitsbilder sein. Es handelt sich dabei um Erkrankungen, die durch bestimmte (Stoffwechsel-)Vorgänge im Körper eine Hufrehe auslösen können, ohne dass dabei die Fütterung eine Rolle spielt. Besonders bei unerklärlichen Hufreheschüben oder bei Tieren, bei denen keine gängige Therapie anschlägt, sollte man nach grundlegenden Erkrankungen forschen.

In diesem Artikel erhält der interessierte Leser einige grundsätzliche Informationen über häufig unerkannte Primärerkrankungen wie Borreliose, Equines Cushing Syndrom und Equines Metabolisches Syndrom, welche eine Hufrehe auslösen können.

Borreliose beim Pferd erkennen
Eine Diagnose der Borreliose beim Pferd gestaltet sich oftmals schwierig. Meist wird diese Krankheit erst im chronischen Stadium erkannt, da man beim Pferd die typische kreisförmige Rötung der Bissstelle aufgrund der Behaarung nicht feststellen kann. Auch hält sich hartnäckig die Meinung: „Borreliose beim Pferd gibt es nicht.“ Zusätzlich kommen die verschiedenen Erscheinungsbilder der Borrelioseinfektion zum Tragen. Auslöser der Lyme-Borreliose sind Zecken, die sich mit diesem Virus infiziert haben. Als mögliche Symptome können auftreten:

Muskelverspannungen
wechselnde Lahmheiten
Hautveränderungen
Augenerkrankungen
Abmagerung
kolikartige Erscheinungen
Infektanfälligkeit
Entzündungsanfälligkeit der Haut
Allergiebereitschaft
Headshaking
Ataxien
Huflederhautentzündungen/Hufrehe
Verhaltensänderungen und Organerkrankungen.

Bei einem Verdacht auf diese Erkrankung kann eine Infektion mit Borrelia burgdorferi über einen Antikörpertiter-Test IFT (IgG) im Blutserum diagnostiziert werden. Ein positiver AK-Titer beweist den Kontakt mit dem Erreger. In dem Fall sind weitere Tests angeraten wie z.B. der Western-Blot.

Häufige Behandlungsmethoden: hochdosiertes Antibiotika. Die Behandlungszeit beträgt mindestens 14 Tage, aber durchschnittlich kann sie sogar bis zu sechs Wochen andauern.

Hufrehe als Indiz für eine latente Primärerkrankung
Immer wiederkehrende, scheinbar grundlose Hufreheschübe lassen Pferdebesitzer oft verzweifeln. Keine Therapie schlägt an und der gesundheitliche Zustand des Tieres verschlechtert sich von Tag zu Tag.

Bestimmte äußerliche Merkmale des Patienten,die oft zunächst nicht wahrgenommen werden,weil sie schleichend auftreten,oder auf andere Ursachen geschoben werden,können ein Indiz für eine solche Krankheit sein. Besonders leichtfuttrige Rassen (z.B. Ponyrassen, Araber), die zum allgemeinen Übergewicht Fettdepots an Mähnenkamm,über den Augen, vor dem Euter bzw. dem Schlauch und um die Schweifwurzel herum bilden, zudem häufig saufen und Harn lassen und einen gesteigerten Appetit zeigen,können an dem Metabolischen Syndrom erkrankt sein.

Diese auch oft als "Wohlstandskrankheit" bezeichnete Veränderung,äußert sich im weiteren Verlauf durch eine Veränderung der Hufe wie ein Abflachen der Sohle, eine Verbreiterung der weißen Linie sowie Ringbildung,die zunächst eine schleichende Hufrehe ankündigen und sich später in wiederkehrenden Hufreheschüben manifestieren. Besteht nun der Verdacht,dass das Pferd an dieser Krankheit leidet, können verschiedene Tests Klarheit schaffen. Zum einen sollte durch eine Blutuntersuchung der Insulin- und Glukosewert bestimmt werden. Pferde, welche an Metabolischem Syndrom leiden haben auch eine Prädisposition zur Insulinresistenz. Hierbei wird vom Körper vermehrt Insulin produziert, da die Stoffwechselvorgänge nicht mehr korrekt ablaufen. Eine Insulinbestimmung über das Blut verschafft hierzu Klarheit. Den Pferden ist meistens nur mit einer guten Diät und Bewegung geholfen. Auch sollte ein Glukosetoleranztest durchgeführt werden. Um auszuschließen, dass das Pferd am Equinen Cushing Syndrom leidet, ist zudem ein Cushingtest (Dexametasontest, ACTH) sinnvoll. Das Equine Cushing Syndrom entsteht durch ein Adenom an einem Vorlappen der Hirnanhangdrüse, der die Nebennierenrinde reguliert,in der das Cortisol produziert wird. Der Cortisolgehalt ist durch diesen Defekt insgesamt zu hoch und beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen wie das Herz-Kreislaufsystem,das Immunsystem,den Proteinstoffwechsel und den Blutzuckerspiegel. Cushingpferde haben oft (aber nicht immer!) ein dickes langes Winterfell,das auch lockig sein kann und auch im Sommer nicht vollständig ausfällt. Das Fell wirkt oft struppig und kann auch durch Parasiten befallen werden,was das räudeartige Erscheinungsbild verstärkt. Wunden heilen schlecht und es können wunde Stellen auf der Mundschleimhaut auftreten. Erkrankte Pferde zeigen häufig vermehrten Durst, magern trotz reichlichem Futterangebot ab und verlieren Muskeln vor allem im Rückenbereich. Trotzdem können sich Fettpolster am Mähnenkamm und am Bauch bilden. Diese massiven Stoffwechselentgleisungen führen zudem zu Futterverweigerungen oder schwerwiegenden Kreislaufproblemen, Durchfällen, Lethargie, vor allem abendliches Schwitzen ohne Grund und Kreuzverschlagähnlichen Symptomen. Verschiedene Lahmheiten entstehen durch Hufabzesse, Huflederhautentzündungen, Sehnentzündungen, Osteoporose und letztendlich durch schwere Hufreheschübe. Das Equine Cushing Syndrom ist eine schwere und unheilbare Erkrankung, die jedoch durch die Gabe des Medikaments Pergolid,das langsam eingeschlichen werden sollte, die Symptome oft verschwinden lässt und dem Pferd ein beschwerdefreies Leben ermöglicht. Ohne Behandlung steht einem Cushingpferd ein qualvolle Siechtum bevor.

Mitglieder des Forums http://www.hufrehe.org/infoderen Pferde an Hufrehe, Borreliose, Equinen Cushing oder am Metabolischen Syndrom erkrankt sind, stehen jederzeit zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung und tragen weiterhin die neusten Forschungsergebnisse zusammen. So konnten z.B. Mitglieder beobachten, dass einige Patienten das Futter verweigern,wenn unmittelbar vor der Fütterung das Medikament verabreicht wurde. Daher empfehlen wir an dieser Stelle, dass die Medikamentengabe nicht unmittelbar vor der Fütterung erfolgen sollte. Viele weitere wichtige Tipps erhalten interessierte Pferdebesitzer auf unserer Seite. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied,das sich kostenlos registrieren lässt.

Des weiteren gibt es ein großes Angebot an Serviceleistungen: So sind beispielsweise die Pferdebesitzer rund um die Uhr mit kompetenter Futterberatung durch www.bestes-futter.de versorgt. Ferner gibt es Informationen zu diversen biologischen Unterstützungsmöglichkeiten, deren Anwendung inkl. Bezugsquellen. Seit einiger Zeit ist sogar eine telefonische Hufrehe-Notfall-Hotline Tel 04365/97930 eingerichtet, um verzweifelten Pferde-Besitzern nach der niederschmetternden Diagnose Hufrehe die wichtigsten Fragen schnell und aus erfahrenem Munde beantworten zu können.

Quelle: hufrehe.org/info


Normalerweise mach ich ja keine Werbung für andere Foren... :wink:
Aber in dem Fall erscheint es mir sinnvoll.

Viele Grüße
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Beitragvon Sailor » 26.05.2006 11:39

Hört sich echt interessant an, was da so geschrieben steht.

Dass Hufrehe auch durch andre Krankheiten hervorgerufen werden kann is mir neu. Kann mir aber vorstellen, dass viele Leute in dem Forum bessere Hilfe finden als vom Schmied oder Tierarzt.
Sailor
 

Beitragvon moorfrosch » 04.06.2006 14:28

ja, in dem Forum hab ich auch ne Weile drin rumgelesen...
ist alles ziemlich interessant. (gut, "interessant" - die Wortwahl is so´n Ding...)

Joa, ich berichte mal wieder von meinem "Sorgenkind":
Sie wird wieder geritten (2x pro Woche) - natürlich nicht übertrieben, aber gestern haben wir auch mal n Stückl Galopp ausprobiert, war kein Problem. Also sie läuft einwandfrei...
ist halt im Moment noch etwas "unausgelastet", deshalb beim reiten meist etwas aufgedreht (nicht sooo schlimm jetzt, also schon kontrollierbar)

@Sailor: "kein Kontakt" - klingt etwas zu hart, sie hat natürlich schon Kontakt zu ihren beiden "Mitbewohnern" - tagsüber (stundenweise) steht sie auch mit ihnen zusammen, sonst sind sie halt durch so nen zaun im Stall getrennt... am anfang war das schon hart für sie, aber mittlerweile ist ihre "einzelhaft" auch nimmer so streng, weil sie ja nicht mehr noch mehr abnehmen muss...

Gras is natürlich immer noch absolut tabu!

So n Maulkorb - ja, das wird auf alle Fälle nötig werden, falls sie irgendwann mal wieder auf die Koppel darf (vorerst noch nicht !) - zum spazieren gehen find ich das ehrlich gesagt etwas doof, nee, bin ich nicht von begeistert, hat so auch immer ganz gut geklappt jetzt und wenn sie mal einen Grashalm erwischt bringt sie das sicher auch nicht gleich um...
moorfrosch
 

Beitragvon Sailor » 04.06.2006 20:00

Das hört sich doch alles schon wieder richtig gut an. :)

Kann mir vorstellen, dass du richtig froh bis, dass 's im Moment so gut läuft oder??

Das mit dem Maulkorb is doch eigentlich halb so wild. Sieht zwar nich' wirklich attraktiv aus, aber 's is ja für die Gesundheit des Pferdes, von daher... Aber du has recht, ein Grashalm zwischendurch wird sie nich' umbringen, stimmt. :wink:

Dass mit dem Kontakt hab ich dann falsch verstanden, aber ich kann's ihr nachfühlen. Hab ja den Stall gewechselt und mein Kleiner stand mit 'nem Wallach zusammen, der aber Freitag auf Pfingsritt gegangen is und da standen nur 'ne Stute und 'n Wallach daneben, was ihm die Sache zwar erleichtert, aber noch schwerer gemacht hat, wenn die beiden auf die Wiese kamen. :( Tat mir richtig Leid, wie er über die Wiese gelaufen is und die drei gesucht hat. :( Und heut is der Wallach, der mit ihm auf der Wiese stand, wiedergekommen, weil er sich übel verletzt hat und jetzt auch ers' noch wahrscheinlich zwei Wochen in der Box stehn muss. :cry: Is schon sch**ße. :cry:

Freu mich aber, dass 's bei euch bergauf geht, hört man doch gern. :)
Sailor
 

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