Trachtenzwang

Beitragvon jawarumnur » 19.06.2008 09:08

sooo, ich hab das gefühl, als hätten sich die trachten schon etwas geweitet. sehen tut man noch nicht wirklich etwas, aber ich komme nun mit dem hufkratzer auch wieder in die mittlere strahlfurche besser hinein.
jawarumnur
 

Beitragvon Santo94 » 19.06.2008 19:13

Das ist ja gut so! :D
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Beitragvon Pinto-Sundance » 21.06.2008 14:17

Jawarumnur

Trachten :twisted:

So, da noch nicht völlig (kicher) festgefahren, muss ich jetzt mal berichten, dass mein Pinto-Pferd mir gesagt hat, er möchte bitteschön jetzt nicht NOCH steiler stehen.
Hatte die Huf-Fesselachse lehrbuchmäßig erreicht, und was macht er?
Lief schlechter. Obwohl ich schon Röntgenbilder gemacht habe, gerade WEIL mir eine korrekte Achse immer so wichtig schien.
Jetzt hat mein Pferd aber sehr kurze, steile Fesseln.
Und er hat da eben sein eigenes Wohlfühlding, und das heisst: ganz minimal flacher. Pferd sagte: danke Frauchen, und lief wieder wie immer.

Habs kapiert: jedes Pferd so, wie es wünscht...

Dann muss der Haflinger wohl auch nicht unbedingt steiler :!:
Denn die läuft gut so, wie sie ist.


Yawa, brauchst Du nie Hufschuhe für Dein Pferd?

Reitet hier jemand sehr viel, auch 1-2x wöchentlich mehr als 3 Stunden, und hat TROTZDEM eher zu WENIG Abrieb???

LG PS
Pinto-Sundance
 

Beitragvon jawarumnur » 22.06.2008 15:44

generell gehöre ich zu den "viel-reitern" im stall. ich reite jeden tag und auch mehrmals die woche etwas weiter (so 20km) flott aus. trotzdem besitze ich gar keine hufschuhe.
ich trainiere ihre hufe auf unterschiedlichstem boden, auch ganz böser, spitzer schotter gehört dazu. natürlich muss man dabei vorallem anfangs aufpassen, dass man die hufe nicht überfordert und blutergüsse oder hufgeschwüre riskiert. torztdem, meiner meinung nach braucht auch ein huf genügend reize um genügend wachstum zu haben, bzw horn von entsprechernder qualität zu produzieren. das jahr, das ich sie jetzt hab, gibt mir recht.
ihre hufe wachsen umso schneller, je kürzer sie sind. dh, wenn ich sie mal zu kurz geritten hab, dann kann ich trotzallem normal weiter reiten, weil das hufwachstum dementsprechend zulegt.

am wochenende hatte ich einen distanzritt über 40km mit relativ viel (etwa 10km) asphalt, wo ich aber eben, wenn mein pferd sein tempo geht, auch nicht ständig durchparieren will, weil das ja auch kraft kostet.
generell halte ich die hufe auf der länge, dass sich das sohlengewölbe bis zum tragrand erstreckt, der tragrand aber keinen überstand zeigt. nach dem ritt gestern ist die sohle am rand ringsum etwas flach gelaufen. wie ich die hufe meines pferdes kenne, wird das aber in einer woche bei normal weiter reiten wieder wie vor dem ritt aussehen.

im allgemeinen, hab ich das gefühl, leute haben eine falsche vorstellung davon, wie lang barhufe sein müssen. barhufer brauchen keinen tragrandüberstand. ein überstand entsteht, weil der huf den überstehenden teil loswerden will und nicht weil die sohle schweben soll.
das sohlenhorn bröckelt ab einer gewissen dicke ab, damit der abrieb des tragrandes erhöht wird.

was den hufwinkel angeht, orientiere ich mich da auch an der sohle. die sohl zeigt ja deutlich, wo das pferd seinen tragrand wünscht. daraus ergibt sich automatisch der richtige winkel.

edit: nebenbei sei bemerkt, mein pferd geht über jeden schotter. ist der boden wirklich böse, guckt sie schon mal mehr, wo sie hintritt, aber fühlig oder gar lahm, geht sie nie dabei.
jawarumnur
 

Beitragvon jawarumnur » 27.06.2008 10:11

ich hatte mich geirrt... der falchgelaufene rand ringsum ist schon gestern wieder weg gewesen. ist sogar schonwieder ein leichter tragrandüberstand zu sehen. :)
werd also am we schonwieder feilen müssen.
jawarumnur
 

Beitragvon jawarumnur » 12.09.2008 20:36

soo, mal zum aktualisieren. photos von heute:

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jawarumnur
 

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