Distanzreiten

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Distanzreiten

Beitragvon Laturus » 20.04.2008 12:12

Hallo Zusammen,

ich wollte mal fragen, ob unter us zufällig Distanzreiter sind.
Ich würde mit meinem gerne ab diesem Jahr gerne damit anfangen und würde mich über Tipps sehr freuen.

Bereits in 4 Wochen gäbe es einen Einführungsritt von ich glaube 33 km.
Was meint ihr? Ist das zu früh? Mein Dicker hatte und hat ja schon immer eine gute Kondition und wir gehen eh meißtens jetzt schon selten unter 2 Stunden ins Gelände.
Oder reicht das noch nicht? ICh hätte halt 4 WOchen um es auf ca. 4 Stunden aufzubauen. I mersten Ritt würde ich wahrscheinlich eh nur Schritt reiten, einfach mitmachen um alles kennenzulernen.

Was meint ihr, habt ihr Tipps?

lg
Steffi
Laturus
 

Beitragvon Santo94 » 21.04.2008 13:20

Ich mach dieses Jahr auch meinen ersten!!! :roll:
Santo94
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Beitragvon Destiny » 21.04.2008 14:49

Ich will auch mal gern einen mitmachen!! :D aber imMoment is mir meine noch ein bisschen zu jung (5) und sie muss noch alles n bisschen besser kennen lernen. Und wo wir gerade beim Thema sind, wie lange würdet ihr mit einem 5-jährigem Pferd ins Gelände gehen?
Destiny
 

Beitragvon Sailor » 23.04.2008 18:12

Kommt drauf an. Auf jeden Fall langsam anfangen die Kondition aufzubauen und auch drauf achten, wie sehr sie das ganze geistig anstrengt. Denk mal so zwei Stunden sind kein Problem...
Sailor
 

Beitragvon Laturus » 27.04.2008 09:54

ICh habe jetzt 3 Nennungen rausgeschickt.
25km
30km
45km

Bin echt gespannt. Lati und ich sind fleißig am trainieren.

@Santo: Wo startest du denn?
Laturus
 

Beitragvon Pinto-Sundance » 27.04.2008 10:09

Hallo :D

Laturus: das hört sich so an, als seien 30 km für Euch beide kein Problem.
So hab ich´s auch gemacht, darauf achten, immer auf gutem Boden zu reiten, Pferd nicht überfordern, einfach mal dabeisein.

ich mach aber sowas nicht regelmässig, mein Pferdchen ist doch nicht soo geeignet, dass ich es jeden Monat mit ihm machen wollte.
Über 50 km bin ich noch nicht geritten. DAS hat selbst mir dann gereicht, ausserdem mach ich mir dann Sorgen, dass ich mein Pferd damit früher "verschleisse".

Allgemein:
Konditionstrainig:
Ich würd immer mal wieder alle paar Wochen kurz nach einer Belastung im Gelände mal absteigen, und den Puls fühlen lernen.
Er muss nach 10 Min wieder unter (äh, weiss nicht mehr, glaub 60 ?) sein.
Ist er drüber, war es noch zuviel fürs Pferd.

Aber aufpassen: Muskeln und Ausdauer bekommt das Pferd schneller, als die Knochen, Sehnen und Bänder hinterherkommen.
Die kommen zeitverzögert mehrere Wochen bis Monate hinterher.
Also man darf nicht denken, mein Pferd hat guten Puls, ist fit, atmet nicht heftig, mehr trainieren.

Dann würd ich noch unbedingt (neben geeignetem Sattel - nicht grad einen Dressursattel für lange Ritte) die Bein- und Hufstellung beachten.
(Ähem, mein Lieblingsthema, ganz schlimm :roll: )
ist z.B die Fessel-Hufachse seitlich gebrochen, Pferd steht schief, kann es leicht bei höherer Belastung zu Chipfrakturen kommen.
Sehnenschäden, Überbelastung des Hufrollenkomplex bei schlechten Hufen,...

Destiny, prüf doch als Erstes mal den Pul 10 min nach längerer Galoppstrecke. Dann hast Du einen ersten Anhaltspunkt, wie belastbar Dein Pferdchen ist.
Mit 5 würd ich auch erst langsam anfangen. Glaub, die Distanzveranstalter machen die Ritte auch erst ab 5. Aber glaub Einführungsritte kann man schon machen, bin nicht sicher ab wann.
Denk, lange reiten ist nicht das Problem. Vor allem, wenns überwiegend Schritt ist.

LG Ps
Pinto-Sundance
 

Beitragvon Laturus » 27.04.2008 20:31

Hallo,

ich denke auch, dass mein Großer gut mithalten wird.
Trainieren tun wir so viel wie möglich auf unterschiedlichem Boden. Das ist das gute an unserem Gelände, wenn man lange rausgeht hat man eigentlich jedes Geläuf unter sich was zum trainieren wichtig ist.

Wie und wo fühle ich den Puls bei einem Pferd? Und wie errechne ich den nochmal? :oops:

ICH weiß, dass Knochen,Sehnen und Bänder länger brauchen, deshalb werden wir diese Saison auch unter 45km bleiben und alle Ritte haben mindestens 6 Wochen dazwischen.

Ich denke das ist in Ordnung.
lg
Steffi
Laturus
 

Beitragvon Pinto-Sundance » 05.05.2008 15:49

Hallo Laturus, auweia, pulsfühlen.
Bei meinen Patienten krieg ich den fast "überall" :?
Beim Pferd am liebsten an der Schweifrübe - den haarlosen Rand.
Äh, ich gebs zu, meistens hör ich einfach mit einem billigen Stethoskop direkt aufs Herz...
In der Ganasche gehts auch noch ganz gut.
Man muss das üben, wenn Pferd mal ruhig steht, bei normalem Puls.

Dann zählst Du 15 Sekunden und machst x 4.

Oder 30 Sekunden und das mal 2. Ist etwas genauer.

10 Min NACH Belastung darf Puls eben nicht mehr wild sein, sonst hat das Pferd noch keine gute Kondition.

Fängt das Pferd an z.B zu stolpern, die Atmung beruhigt sich gar nicht mehr, sind das auch Alarmzeichen.
Weil manche Pferde zeigen ja nie direkt, dass sie eigentlich nicht mehr können.
Viel Spass, wenn meiner nciht so unbequem wär, würd ich bestimmt auch wieder sowas machen...
LG PS
Pinto-Sundance
 

Beitragvon Penny & Django » 07.07.2008 21:57

Hallo ihr,
Also ich wollte mich ja eigentlich auch für einen 30km Ritt am 20.07 anmelden , dass hätet meine PennyLane auch locker geschafft , aber ich durfte jetzt von meinen Eltern aus leider doch inicht.


AAAAAber , ich hbae letzte Woche Sontag an einem Sternritt in unserem Nachbarort mitgemacht mit 40 Startteern und im Geländeritt (15km ) bin ich 2te geworden :lol: :lol: :lol: :lol: ich bin soooo stolz auf meine Penny !!!

beim Trail 15. und in der Gesamtwertung 8. von 40 , bin total zufrieden , war ja auch der erste Wettbewerb und hatte gar nicht mit so einem Ergebnis gerechnet... war total gesckockt :wink:
glg Ilona
Penny & Django
 

Ralf Ehrenbrink-Nationaltrainer Distanz testet LG-Zaum

Beitragvon Friesen Glück » 02.07.2011 13:47

Erfahrungsbericht von Herrn Ralf Ehrenbrink
von Monika Lehmenkühler, Samstag, 18. Juni 2011 um 22:16

„Der LG-Zaum wurde von mir auf verschiedenen Pferden über einen längeren Zeitraum getestet. Ich stellte, speziell bei einem sehr schwierigen Pferd, der mit Gebissen nur sehr mühevoll bis gar nicht reell an die Hilfen zustellen war, eine deutliche Verbesserung der Haltung und auch der allgemeinen Motivation fest. Dieses Pferd werde ich auch weiterhin mit dem LG-Zaum trainieren, weil ich mir davon eine dauerhafte Verbesserung der Rittigkeit und auf längere Sicht dadurch außerdem eine positive Beeinflussung des Muskelaufbaus verspreche. Alles was es für reelles Reiten braucht, korrekte seitwärts weisende Hilfen als auch die Vertikalkontrolle kann mit dem gebisslosen LG-Zaum ebenso wie mit Gebiss, in dem speziellen Fall sogar deutlich besser als mit einem Gebiss, realisiert werden. Ich konnte im Laufe der Zeit, durch die Nutzung des LG-Zaums, bei keinem der Pferde irgendwelche Scheuerstellen oder gar Verletzungen am Pferdekopf feststellen! Nach meinem Dafürhalten würde es in Folge dieser Erfahrungen durchaus Sinn machen, nicht nur im Training sondern auch auf Turnieren den LG-Zaum nutzen zu dürfen.“



Ein weiterer Erfahrungsbericht aus dem Hause Ehrenbrink vom 01.06.2011



Erst gestern hatten wir Interessenten da für ein Springpferd. Die Stute ist äußerst sensibel im Maul, kann deshalb auch hin und wieder mal kurz blockieren, bzw. aushaken.

Wir haben kurzerhand und ohne vorherige "Probe" den LG - Zaum verwendet, was wir ohnehin bei ihr vorhatten. Außerdem hatte sie am Kinn einen Insektenstich, der zu einer deutlichen Schwellung führte. Die Benutzung des Pullerriemens wäre nicht möglich gewesen. Da die Kette beim LG - Zaum höher sitzt, war das kein Problem und für die Stute sehr angenehm.

Das Pferd ging (sprang) besser als vorher. Gleichmäßig in der Anlehnung und losgelassen. Erstaunlich und wirklich toll zu anzusehen!
Friesen Glück
Shetland-Pony
 
Beiträge: 13
Registriert: 21.06.2011 21:07


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