Grundausbildung

Wanderreiten, Distanzreiten, Freizeitreiten, Vielseitigkeit, Voltigieren, spanisch, Therapeutisches Reiten...

Grundausbildung

Beitragvon kiwi » 15.01.2007 15:52

Wie weit geht für euch die Grundausbildung von Pferd und Reiter? Ab wann zählt ihr euch zu den Fortgeschrittenen oder Guten?
kiwi
 

Beitragvon Mini-Mary » 15.01.2007 20:00

Oh, das ist aber ein schwierige Frage.

Ich kann da eigentlich nur für mich sprechen. Reite selber nur noch Freizeit und das auch recht unregelmäßig, deshalb würde ich mich zzt. nicht unbedingt als guten Reiter bezeichnen. Ich komme mit braven Pferden gut klar, kann auch dressurmäßig sicher noch einiges von dem, was ich einmal gelernt habe, aber um mich wirklich als guten Reiter bezeichnen zu können, müsste ich regelmäßiger dabei sein.
Als Anfänger würde ich mich jedoch nicht mehr bezeichnen, jedoch würde ich mir auch nicht zutrauen, ein junges Pferd gut einzureiten!

Als Fortgeschrittenen Reiter würde ich diejenigen bezeichnen, die in der Lage sind, ein Pferd in allen Gangarten zu reiten und zwar nicht einfach draufsitzen und nicht runterfallen, sondern schon mit den entsprechenden Hilfen, sodass auch das Pferd entsprechend geritten wird!
.....schwer zu beschreiben...!!!
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Beitragvon Sailor » 15.01.2007 20:07

Oh je, ich hab absolut keine Ahnung.. :)

Kommt meiner Meinung auch immer auf an, wen du frags'. 'n Freizeitreiter sagt von sich selber vielleicht dass er gut reiten kann und auch 'n junges Pferd für's Gelände fit kriegt (es in seinen Augen also ausgebildet/eingeritten is), aber der Turnierreiter "lacht den dann aus" und behauptet dann von sich, dass er das kann... :roll:

Nur da fangen dann die Probleme an, dass ja beide zwei vollkommen andre Sachen meinen... :wink:

Ich selber kann mich nich' einschätzen. Ich hab mich bis jetzt auf jedes Pferd drauf gesetzt, dass man mir hingestellt hat und hab meinen Kleinen eigentlich selber eingeritten, aber ich könnt kein Pferd auf 'nem Turnier reiten.... :?

Wie Mini-Mary schon geschrieben hat: seeehr schwer zu beschreiben....
Sailor
 

Beitragvon kiwi » 17.01.2007 15:52

Ich weiß, dass dies eine kniffelige frage ist, aber gerade wegen der teilweise recht unterschiedlichen Meinungen finde ich dieses Thema sehr interessant.

Persönlich bin ich der Meinung, dass die Grundausbildung eines Reiters mit gutem A-Niveau in Dressur und Springen abgeschlossen ist. Natürlich sollte der Reiter sein Pferd auch im Gelände unter Kontrolle haben. Der Reiter sollte in allen Gangarten einen sicheren, geschmeidigen und schönen Sitz haben und konsequent und umsichtig reiten. Alles, was über A hinaus geht, ist Bonus, das kann, muss aber nicht sein. Ich denke, dies ist in etwa das Niveau, auf dem man ein Pferd auch langfristig vernünftig gymnastizieren und reiten kann.

Für ein Pferd gilt meiner Ansicht nach Entsprechendes. Der Schwerpunkt liegt selbstverständlich auf der dressurmäßigen Ausbildung, weil sie die Basis für die weitere Arbeit bildet. Nicht jedes Pferd muss gleich einen ganzen Pacours springen, aber Stangenarbeit oder ein bisschen Gymnsatikspringen sollte schon drin sein. Vielseitigkeit ist wichtig, ich halte nichts von früher Spezialisierung.

Einen guten Reiter beurteile ich nicht vorrangig nach Klassen oder Erfolgen, sondern nach seiner Art zu reiten und mit Pferden umzugehen. Er sollte konsequent und gefühlvoll sein. Ein guter Reiter sollte sich in allen Sätteln Zuhause fühlen und sich schnell auf fremde oder schwierige Pferde einstellen.
kiwi
 

Beitragvon Biene » 25.01.2007 23:40

ich schließe mich Mini-Mary mal mehr oder weniger an.
Ich reite auch nur Freizeit, d.h. für mich nur im Gelände,denn ich habe weder Halle noch Bahn zur Verfügung.
Ich würde mich nicht zu den Fortgeschrittenen zählen, aber auch net als Anfänger.
Zumindest kann ich behaupten, dass ich mein Pferd im Griff hab. Wie es jetzt aussehen würde, wenn man mich auf n fremdes PFerd setzt...puh, das wüsste selbst ich jetzt nicht.
Früher hab ich mich auf jedes Pony gesetzt,das man mir vor die Nase gestellt hat, Aber das ist ewig her und mittlerweile (ich hatte ja lange ne Pause) würd ichs glaube ich nicht mehr machen.
Biene
 

Beitragvon Mini-Mary » 26.01.2007 11:17

Biene hat geschrieben:Früher hab ich mich auf jedes Pony gesetzt,das man mir vor die Nase gestellt hat, Aber das ist ewig her und mittlerweile (ich hatte ja lange ne Pause) würd ichs glaube ich nicht mehr machen.


Man verändert sich eben, wenn man älter wird oder die Verantwortung einer Mutter hat. Seit ich Kinder habe, hat sich in Punkto Sicherheit und Risiko bei mir eine Menge geändert!
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Beitragvon Silke » 26.01.2007 12:52

Ich hatte auch eine lange Pause (allerdings keine Kinder :wink: ) und ich muss sagen, seitdem bin ich ein richtiger "Schisser". Mal eben ins Gelände auf einem Pferd, das ich nicht kenne...nein danke. :shock: Da bin ich einmal bös runtergeknallt.

Auch im Umgang bin ich wesentlich vorsichtiger geworden und lange nicht mehr so unbeschwert wie mit 15. Manchmal find ich es schade, aber das kann man wohl auch nicht ändern und eigentlich dient es ja nur der eigenen Sicherheit.
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Beitragvon Sailor » 26.01.2007 18:40

Das Problem hab ich auch, aber mir reicht's dann wenn ich mich ein- oder zweimal auf das Pferd auf'm Platz draufsetzen kann und wenn ich klar komm, dann geh ich mit dem auch in's Gelände.

Wobei mir 's zwischendurch dann auch reicht, wenn mir jemand - den ich gut kenn - sagt, dass ich mit dem Pferd klar komm im Gelände. Dann mach ich das auch so...
Sailor
 

Beitragvon Marmelade » 03.01.2010 17:56

also, ich würde mich auch nicht als Fortgeschrittenen bezeichnen, aber ich kann eig. alle drei Gangarten reiten (zumindest bei gut eingerittenen Pferden), und gehe auch mit Pferden, die ich kenne, ins Gelände. Wir haben auch ein junges Pferd auf dem hof, das manchmal losrennt, das kann ich auch schon einigermaßen halten.
Marmelade
 


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