probleme beim reiten

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probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 11.08.2010 01:17

mh
Zuletzt geändert von BlackBeauty am 16.11.2010 23:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon Seren » 11.08.2010 04:55

Wenn er sich auch nicht zufällig in dem Gebiet anfassen lässt und auch beim TA so ein riesen Gewese macht, dann ist er kopfscheu, nicht in dem Sinne, dass er einen gar nicht an den Kopf lässt, sondern das nur auf Stirn und Ohren begrenzt ist, aber die gehören ja auch zum Kopf ;)
Mit Faulheit hat das wenig zutun, ich hab bis jetzt noch wirklich kein Pferd kennen gelernt, dass sich aus Faulheit so extrem wehrte.
Sicher, manch ein Schulpferd zieht beim auftrensen den Kopf weg, aber dieser Widerstand ist in so gut wie jedem Fall eher träge und langsam, sobald sich das Pferd heftiger wehrt ist etwas nicht in Ordnung. Oder es war mal etwas nicht in Ordnung.

Sieh es ein, dein Pferd ist kopfscheu. Und es wird dir nichts anderes übrig bleiben als dieses Problem zu beheben, wenn du möchtest, dass es sich nicht für den Rest seines Lebens beim trensen wehrt (oder man ihn irgendwann in Ruhe am Kopf untersuchen kann). Nachdem was du schreibst und wie es klingt und nachdem was ich so bei anderen Pferden erlebt habe geht die Wahrscheinlichkeit nämlich gegen 0, das er dieses Verhalten von selber ablegt.

Zu der nächsten unguten Nachricht:
Da er sich jetzt grade noch so wehrt würde ich die Trense erstmal im Schrank lassen. Jedes Mal wenn du sie rausholst und sie ihm anziehen willst und er sich wehrt vertieft sich ein Wissen in seinem Kopf das da eigentlich nicht sein soll: Die Trense ist negativ. Mit diesem Fakt in seinem Kopf ist es kein Wunder das du denkst er wäre faul und hätte keine Lust auf Arbeit, denn er verbindet die Trense mit Arbeit. Da die schon negativ behaftet ist kann die Arbeit ihm ja keinen Spaß machen.

Von daher fällt reiten erstmal flach :/ Das Ausbildungsziel ist grade ein anderes.
Bis wohin lässt er denn zu, dass du ihn anfasst? Ab wann wird es für ihn problematisch? Lässt er sich aufhalftern OHNE Probleme, oder ist das auch eher nur von ihm geduldet und man muss schnell sein?
An dem Punkt wo er sich noch anfassen lässt setzt du an. Triff dich mit ihm beim kleinsten gemeinsamen Nenner. Lob ihn wie blöde dafür, dass er dich an den Kopf lässt, auch schon bei den Stellen wo er es zu lässt. Dann ist deine Einschätzung gefragt. Geh mit der Hand soweit hoch wie du glaubst das es noch okay ist, bloß nicht weiter. Provozier nich das er den Kopf weg reißt, lieber nimm die Hand zu früh weg. Dann bedanken, stopf ihn mit Leckerli voll, wie blöde loben. Die Berührung am Kopf muss wieder positiv werden und nicht mit Zwang behaftet sein. So arbeitest du dich Zentimeter für Zentimeter vor. Am besten in sehr kurzen Arbeitseinheiten. Jedes Mal wenn er sich wieder wehrt gehst du einen Schritt zurück.
Das ist sehr langwierig, ich weiß und einfach ein Geduldsspiel, aber anders geht es nicht. Du kannst dein Pferd nicht zu Dingen zwingen die es nicht will, weil es am Ende immer stärker ist als du. Du kannst es nur motivieren freiwillig mitzumachen. Kenne bis jetzt noch kein Pferd, dass nicht gerne mitgearbeitet hat wenn keine anderen Probleme vorlagen.
Was später auch noch sehr hilfreich ist wäre, wenn du ihm das Kommando "Kopf tief" beibringst. Das entspannt das Pferd, weil es den Parasymphatikus entspannt. Kopf tief ist für das Pferd immer gleich bedeutend mit Entspannung, Kopf hoch dagegen eine "Hab acht" Position.
Wenn er später dann beim trensen versucht wieder den Kopf hoch zu reißen kannst du ihn mit dem Kommando dazu bringen das er den Schädel wieder runter holt. Das bringt Ruhe in den Vorgang, weil du ihn nicht "körperlich" angehen musst um dich durchzusetzen und er sich nicht auf die Art von dir bedrängt fühlt
Hoffe ihr kriegt das in den Griff :)

Edit: Rechtschreibfehler über Rechtschreibfehler -.-
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon Mini-Mary » 11.08.2010 07:40

Hallo!
Ich kann mich Seren nur voll und ganz anschließen. Das wird eine große Geduldsfrage für dich, denn so wie es klingt hat dein Pferd die Berührung an diesen Stellen mit etwas ganz Schrecklichem verbunden und so gespeichert. Wer weiß schon was mal gewesen ist, aber diese erinnerung muss ganz langsam mit etwas sehr Positiven "überschrieben" werden und das dauert.
Jedes Mal, wenn das Pferd wieder scheut, sich wehrt, hat es diese negative Erinnerung wieder etwas gefestigt und sich selbst darin bestätigt, dass es gut war, sich gewehrt zu haben! Deshalb ist es wie Seren schon schreibt äußerst wichtig hier in ganz kleinen Schritten voran zu gehen. Nicht versuchen mit sanften Worten und tonlagen das Pferd bei dieser Wehrhaftigkeit zu beruhigen, das könnte auch als Lob ausgelegt werden und schon wurde das Pferd wieder bestätigt :wink: Nur heftig loben wenn alles richtig gemacht wurde, ansonsten die Reaktion eher ignorieren.

Wie war das noch beim Halftern, da auch diese Probleme?
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 12.08.2010 11:57

danke schonmal für die tollen antworten nur bin ich mir immer noch nicht sicher...
als ich ihn bekommen habe hat er sich problemlos am kopf anfassen lassen
beim trensen hat er den kop schon fast bis am boden gesenkt ^^ als ob er mir helfen wollte
halfter geht auch gut eigentlich ... deswegen kopfscheu. ? mh ich weiß ned
aber es is eigentlich gar nichts vorgefallen das war von heute auf morgen
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon Mini-Mary » 12.08.2010 21:31

Das ist dann aber doch sehr seltsam! :shock:
Ich würde dann mal behaupten, dass da etwas am Kopf nicht stimmt. Vielleicht doch die Zähne, oder etwas im Genick??
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 12.08.2010 22:57

ja ich weiß ned....
tierarzt hat eigentlich gesagt das alles passt
demnächste schaut er nochmal die zähne an weil dann der zahnwechsel
abgschlossen ist
ich hab ihn heut in der box öfters am kopf gestreichelt so ganz zufällig ;D
amfangs hat ers geduldet nach ner zeit hat er d ohren anglegt kopf wegdreht und wollt wieder
beißen -.-
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon finca la maya » 13.08.2010 14:23

hallo!
du schreibst zahnwechsel abgeschlossen....
das könnte der schlüssel sein, wenn das gebiss reintun nicht das problem ist, aber die trense aufnehmen und über die ohren streifen zum problem wird. könnte es sein, dass in dem moment das gebiss an den zähne alt oder neu anschlägt und das schmerz verursacht. dazu würde passen, dass halftern kein problem ist.
er also das aufnehmen, das hochziehen mit schmerz gleichsetzt...
versuche ihn doch in der zeit des zahnwechsels gebisslos zu reiten.
der zahnwechsel ist eine unangenehme zeit, überleg dochmal wieviele kinder da unleidlich sind, warum soll es einem pferd mit noch viel grösseren zähne nicht auch so gehen??
hoffe konnte helfen, alles liebe
denise
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 13.08.2010 21:32

würd ich echt gerne aber er ist schon mit normaler wasserstrense SCHWER zu bremsen....
ich übertreib auch nicht....
ich weiß nicht . vllt lass ich nochmal den ta drüberschaun
wie lang dauert des mit den zähnen eigentlich ?
ich hab ihn heut mal aufgetrenst.. da is mir auch eingfallen das er am amfang ja immer so lieb war beim trensen da hatte ich noch n anders gebiss drinnen ich glaub das ich seit dem des pelham drin hab er so drauf is... vllt sollt ich doch wieder ne wassertrense reintun
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon bagatelle » 14.08.2010 12:31

Sorry, aber mal ne kurze zwischenfrage.....
aber er ist schon mit normaler wasserstrense SCHWER zu bremsen....
du bremst mit dem Gebiss?????????

Bei einem 4jährigen inkl Zahnwechsel/Entwicklung u.ä. kann ein Gebiss schon erhebliche Probleme auslösen.
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 14.08.2010 21:31

ICH HAB ERST ANGEFANGEN MIT DER AUSBILD ER KENNT KEINE HILFEN !!
irgendwie muss man ja bremsen
außerdem glaub ich nicht das ihr euch des so vorstellen könnt.. also bitte ich euch nicht irgendeinen
blöden kommtentar zu schreiben . es is ja nicht so das ich nur im maul oder an der zügel henk
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 14.08.2010 21:32

tut mir leid das ich gerade etwas forsch geworden bin
ich bin mir immer noch ziehmlich sicher das es nicht an den zähnen liegt
er nimmt das gebiss ja brav an nur die OHREN !!machen probleme
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon bagatelle » 15.08.2010 09:37

Keine Sorge - lieber hart und herzlos als immer Weichspüler :lol: :lol:

Ok, kein Gebissproblem, ich hab mich nur auf deine eigene Aussage berufen
am amfang ja immer so lieb war beim trensen da hatte ich noch n anders gebiss drinnen ich glaub das ich seit dem des pelham drin hab er so drauf is.


Hast du versucht die Trense aufzumachen und ohne die Ohren zu berühren anzuziehen??? Also Backenstück aufmachen und zuerst um den Kopf, dann Gebiss ins Maul und danach Backenstück wieder schließen?? Machen wir ab und an bei jungen Pferden wenn sie sehr empfindlich sind.....nach einiger Zeit gehts dann besser....

Was ist mit einer Polsterung des Genickstückes???? Vielleicht drückt dort was an die Ohren????

Und zum Thema "bremsen" - sorry, ich hab das anders gelernt, auch bei Ausbildung von Jungpferden.....aber ich kenne ja auch weder dich noch dein Pferd....also bitte nicht falsch verstehn....Pferde reagieren auf Körpersprache - die braucht man ihnen nicht erst beibringen....ich kenne persönlich Pferde welche gebisslos angeritten wurden oder gar ganz ohne Trense und auch die kann man bremsen! Ganz früher galt der Grundsatz, 70% Gewicht, 20% Schenkel und nur 10% Zügelhilfen. Aber das war auch vor über 30 Jahren...
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 15.08.2010 15:35

hab ich schon probiert also trense nacheinander rauf klappt auch nicht
-.- ich bin am verzweifeln
hab im internet n bisschen rumgekuckt und da hab ich n ledergebiss gefunden
was sagt ihr dazu ? ich hab mir dacht das ich mittdrin mal mit dem reit das ich ja kein kopfstück brauch
also abwecheselnd des und normale trense
ich würds auch echt gern anders machen bei ihm in sachen bremsen und so
aber er tanzt mir nur auf der nase herum , er war früher ein kutschpferd in rumänien und ist total abgestumpft im maul hilfen WILL er irgendwie nicht kennen es ist ja nicht so das ichs ihm nicht anders zeigen will ..... oder wollte
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon finca la maya » 16.08.2010 13:22

hi!
weisst du ich denke du solltest ganz wo anders anfangen und zwar am boden und in aller ruhe. auch ein kutschpferd kann noch fein und sensibel werden, wenn ihm die chance geboten wird.
du hast geschrieben dass er vier ist und im zahnwechsel und schon gefahren wurde. ein bisserl viel für ein junges pferd, nicht??
was ist mit seiner grundausbildung? korrektes führen, weichen, stillstehen etc.?
da würde ich anfangen und alles andere ganz ganz langsam angehen.
er braucht zeit zu verstehen, dass er aus der zeit des "arbeitens auf biegen und brechen" raus ist.
ich denke du möchtest dein pferd viele jahre wenn nicht gar jahrzehnte reiten, dann sollten dir jetzt ein paar monate es wert sein ihn gründlich und in ruhe das 1*1 beizubringen und dann erst mit der "arbeit" wieder einsetzten.
ich denke dass du sonst noch wirklich grössere probleme mit ihm bekommen wirst, was jetzt nicht heisst das du ihn in watte packen sollst, aber unten ein gescheites fundament aufbauen, damit er dir später wirklich vertraut.
führen bedeutet dienen, den rechten weg zu kennen und ein guter führer erhält bedingungsloses vertrauen :!:
liebe grüsse
denise
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Re: probleme beim reiten

Beitragvon BlackBeauty » 16.08.2010 21:18

hey :)
danke
ich mach gaanz oft mit ihm bodenarbeit , vertrauensarbeit
ich geh mit ihm spaziern , putz ihn und so weiter
ich reit ja nicht nur..
hab schon ganz am amfang mit der grundausbildung begonnen :)
naütrlich hat er auch noch freie tage ;D
mein kleiner darf fast den ganzn tag auf der koppl stehn :)
und wenn ich mal arbeiten will kann man des auch ned wirklich arbeit nennen ;D
er liebt ausreiten . er ist kein pferd für den reitplatz dressur....
naja trotzdem danke für die lieben und schnellen antworten

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