von Anne Schmatelka
Die Kunst der feinen Hilfengebung. Wechsel à tempo, bei denen man kein Schieben und Umschmeißen der Schenkel sieht. Die Pirouette, die aussieht, als wäre sie von alleine gesprungen, die Piaffe in korrekter relativer Aufrichtung, mit aktiver Hinterhand und korrekter Hankenbeugung oder einfach nur eine ganze Parade, bei der das Pferd ohne ziehen und zerren auf den Punkt zum Halten kommt – das ist die Kunst.
Gibt es das heute noch?
Schaut man sich die moderne Dressur an, fällt einem auf, dass mit sehr harter Hand, groben Hilfen und Unterstützung durch Gerte und Hilfszügel gearbeitet wird. Pferde, die in absoluter Aufrichtung mit stelzender Hinterhand durch die Prüfung laufen. Man versucht, ihnen mit allen Mitteln die gewünschten Lektion abzuringen.
Ist sie dann noch fein?
Ist das Pferd dann noch losgelassen?
Finden wir dabei noch die Kriterien der Skala der Ausbildung erfüllt?
Anne Schmatelka gibt Denkanstöße und stellt kritische Fragen. Paßt sehr gut zum Thema Hilfszügel!
Schaut Euch den Artikel an!!
Viele Grüße
Silke