Meist beginnt es so:
Das Pferd lahmt, aber der Tierarzt kann nichts finden. Im Schritt geht es Pass, im Trab ist das Pferd zügellahm, der Galopp ist kein korrekter Dreitakt mehr. Die Übergänge sind nicht fließend. Lektionen führt das Pferd unwillig aus. Viele Pferde klemmen nach dem Aufsteigen, beim Satteln zeigen sie Sattelzwang, beim Putzen sind sie im Rücken empfindlich. Dann kommt die Zeit, dass sich das Pferd zu Beginn des Reitens erst „einlaufen muss“, die Hinterbeine treten nicht mehr unter den Schwerpunkt, die Hinterhand ist eher nach hinten heraus gestellt. Eine korrekte Anlehnung ist nicht mehr gegeben. Alles erfolgt mit immer mehr Kraft und Druck durch den Reiter. Viele Pferde werden in dieser Phase schon widersetzlich. Sie pinseln mit dem Schweif, drängen rückwärts, buckeln oder steigen, denn sie haben Schmerzen.
Man ruft abermals den Tierarzt und dann kommt die Diagnose: Erste Engstände zwischen den Dornfortsätzen oder sogar schon Kissing Spines! Wie eine Breitseite trifft es einen... Aber man hat doch alles richtig machen wollen, was war denn nur falsch?
So werden viele Pferdebesitzer gedacht haben, als ihnen die Diagnose vom Tierarzt mitgeteilt wurde, dass ihr Pferd einen irreparablen Schaden an der Wirbelsäule hat.
Und jetzt?
Wie man Rückenproblemen und Kissing Spines vorbeugen kann, könnt Ihr im Bericht von Anne Schmatelka nachlesen: hiEr lAnG!!!