Abenteuerritt ins Nomadenleben

Quasseln, bis die Tasten glühn. Denn es gibt noch andere schöne Dinge auf der Welt!

Abenteuerritt ins Nomadenleben

Beitragvon News-Moderator » 14.12.2010 11:52

Vier Jungen und 15 Mädchen zwischen acht und 14 Jahren haben sich mit den Pferden auf die Spuren der Nomaden begeben.


Ausgangspunkt war der Reiterhof Rosenhof e.V. von Sabine Dier in Bieswang, die für die
Touren nach Ochsenhart und Gören verantwortlich war.


Die aufgeregten AbenteurerInnen erwartete eine Reise durch tiefe ursprüngliche Wälder,
über Felder und Wiesen und mußten teilweise Regen, Wetter und Sonnenschein im
wechsel „trotzen“. Abwechselnd wurden die neun gut ausgebildeteten Reittherapiepferde
des Rosenhofes von den Kindern geritten und geführt. Am Ende des ersten und dritten
recht kräftezehrenden Tages kamen die Kinder erschöpft aber sehr glücklich und stolz in
den jeweiligen Lagern an.


Dort wurden die Kinder vom Naturpädagogen und Wildnistrainer Hartmut Rieck, der die
Natur- und Wildnisschule Natur- und Wildnisleben in Ingolstadt leitet, in das Gemeinschafts-
und Lagerleben der Nomaden, wie man die wandernden Naturvölker nennt,
eingeführt. Clangruppen waren für die im Lager notwendigen Aufgaben wie Feuer machen und hüten, Pferde versorgen, Essen kochen, Ordnung des Lagers halten und Wasser holen im
Wechsel verantwortlich. Fünf reiterfahrene Helfer betreuten die Kinder in den Clans und
begleiteten die „Nomaden“ auf ihren Touren. Eine Lagerköchin sorgte gemeinsam mit den
jeweiligen Clangruppen für das leibliche Wohl der Lagergemeinschaft.


Das Feuer war wie in „alten Zeiten“ der Mittel- und Treffpunkt des Lagers um das herum
Geschichten über Leben des Nomadenkindes „Adlerauge“ erzählt wurden, die Kinder ihre eigenen Schüsseln brannten, um daraus essen zu können, Feuer wie in der Steinzeit entzündeten, kochten, und sich morgens zum großen Redekreis und gemeinsamen Essen trafen.


Ausritte um Gören und ein Ausflug zum Schutzhüttenbauen führten in den Wald. Auch
wenn die Kinder nach diesen vielen Eindrücken erschöpft am letzten Tag wieder mit den
Pferden im Rosenhof ankamen drückten ihre strahlenden Augen tiefe Zufriedenheit aus,
all diese Erfahrungen gemacht zu haben. Von einigen Kindern wurde sogar der Wunsch
geäußert, diese Nomadenreise nächstes Jahr über eine Woche anzubieten, da sie viel zu
kurz war.


Dieses einzigartige Angebot für Kindern, das Reiten und Wildniscamp miteinander
verbindet war für Sabine Dier und Hartmut Rieck ein erster Probedurchgang, um fest
zustellen wie dieses Abenteuer angenommen wird.


Entstanden ist die Idee, als Frau Diers Tochter Barbara Dier auf der von Natur- und
Wildnisleben im letzten Sommer durchgeführten Karpatenreise dabei war und in mehreren
längeren Gesprächen ihr Wunsch entstand, Kindern mit dem Reiterlebnis neue und tiefere
Erfahrungen in Verbindung mit Tier und Reiter in der Natur zu ermöglichen und dies mit
dem Wissen über das Leben der Nomaden und Naturvölker im Einklang mit der Natur zu
verbinden.


Dieses Gemeinschaftserlebnis wird den Kindern und Betreuern gleichermaßen eine
unvergessliche Erfahrung sein, dass alle auch in ihrer persönlichen Entwicklung und im
Alltagsleben bestärkt. Alle freuen sich schon auf den nächsten Abenteuerritt!


Infos zu weiteren Angeboten zu Wildniscamps und -kursen gibt es bei Hartmut Rieck,
Brunnenreuther Weg 21, 85051 Ingolstadt, Mobil: 0160-1080579, Mail: wildnisleben@
web.de , Web: www.natur-und-wildnisleben.de.



Infos zu Reittherapeutischen Kursen auch in den Ferien am Rosenhof e.V. in Bieswang,
Rosengasse 24 91788 Pappenheim-Bieswang gibt es bei Sabine Dier, Tel: 09143-840449,
Mail: rosenhof.bieswang@gmx.net



Bericht von Hartmut Rieck
News-Moderator
Pferdeverrückt!
 
Beiträge: 637
Registriert: 04.02.2010 13:30

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