LPO-Änderung: nur noch Gamaschen

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LPO-Änderung: nur noch Gamaschen

Beitragvon Silke » 10.05.2006 19:53

....Im Rahmen eines Pilotprojektes im Hinblick auf die LPO 2008 dürfen ab sofort in Qualifikationsprüfungen zu den Bundeschampionaten des Deutschen Springpferdes und des Deutschen Springponys sowie bei den Bundeschampionaten selbst als Beinschutz der Hintergliedmaßen nur noch Gamaschen verwendet werden, die folgenden Normen entsprechen: glatte Innenstruktur ohne Aufwölbung, Klettverschlüsse mit einer Mindestbreite von fünf Zentimetern, Riemen- oder Schnallenverschlüsse sind nicht gestattet, die Schale der Gamasche muss am Fesselkopf anliegen (nicht am Röhrbein) und rundum geschlossen angebracht werden, die Länge der Gamasche an der Innenseite darf maximal 15 Zentimeter betragen, zusätzlicher oder anderweitiger Beinschutz (Bandagen oder Sprungglocken) ist nicht zugelassen. Die Bestimmung gilt auch für das Überwinden von Hindernissen auf dem Vorbereitungsplatz.
... mehr hIeR

Und wieso? Kann mir jemand die Vor- und Nachteile sagen?! :?:

Grüße von Silke
Zuletzt geändert von Silke am 10.05.2006 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Sailor » 10.05.2006 20:29

Ich seh keinerlei Vor- oder Nachteile.

Was soll's bringen, wenn der Klettverschluss so und so breit is und wieso sind diese Glocken auf einmal doch verboten?? Sind doch eigentlich dazu da das Pferd zu schützen oder irr ich mich da??

Und ob diese Dinger am Röhrbein oder am Fesselkopf sitzen, is doch wohl auch egal oder??

Also, für mich hört sich das einfach so an, als hätten diese Menschen Langeweile und müssten sich die mit irgendwelchen Änderungen von Bestimungen oder neuen Bestimmungen vertreiben. Aber was andres.... :? Hab null Ahnung was das soll.
Sailor
 

Beitragvon kiwi » 15.05.2006 13:10

Gamaschen haben Bandagen gegenüber mehere Vorteile:

-sie sind einfacher im Handling und zeitsparend
-wenn sich eine Bandage löst, kann sich das Pferd darin verheddern und in Panik geraten
- Bandagen saugen sich nassem Untergrund voll und werden unheimlich schwer
- Bandagen polstern zu sehr ab, sie dienen zwar dem Schutz der Pferdebeine, trotzdem möchte man als Springreiter noch, dass das Pferd spürt, wenn es an die Stange gekommen ist

Bandagen haben allerdings auch ihre Vorteile:
- sie lassen sich individueller dem Pferdebein anpassen (z.B. bei leichten Überbeinen etc.)
- sie sehen hübscher aus
- sie sind preisgünstiger

Soweit ich das verstanden habe, gilt diese Regelung jedoch nur für die Qualifikationsprüfungen des Bundeschampionats, oder? Man kann also auf den normalen Turniere weiterhin auch mit Bandagen und sprungglocken starten.

Das diese Regelung auch für den Abreiteplatz gilt, finde ich in sofern unsinnig, als dass es bei Dressurprüfungen erlaubt ist.
kiwi
 

Beitragvon Sailor » 16.05.2006 17:50

Okay, das hab ich verstanden, danke für die Erklärung, kiwi.

Das mit dem Anpassen is verständlich, allerdings auch die Sache mit dem Verheddern... Und mit dem Handling kann ich nur zustimmen, obwohl das ja eigentlich auch nur 'ne Frage der Übung is. Wenn man's regelmäßig macht, dann geht das garantiert auch ziemlich schnell. Man muss halt nur was mehr Arbeit investieren.

Aber dass das bei der Dressur noch erlaubt is, find ich auch sehr unlogisch... Die Leute kommen auf Ideen.... :?
Sailor
 

Beitragvon *Mucki-Love* » 29.02.2008 17:42

ich hab nicht ganz durchgeblickt. meinen die nur gamaschen im sinne von nichts anderes (wie zb glocken) oder nur gamaschen im sinne von keine bandagen ?!?!?
*Mucki-Love*
 


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