Hey hey,
ich habe seit 8 Jahren eine Haflingerstute.
Ich habe meine Hafi-Stute mit 13 bekommen... und hatte genau das gleiche Problem.
Folge; meine Oma lag mit einem kaputten fuß im krankenhaus, ich hatte einen gebrochenen Fuß und Finger...

)
Haflinger sind allgemein nicht einfach. Wir wollten die Stute schon wieder weggeben... heute habe ich sie immer noch, sie bekommt ihr Gnadenbrot.
Wichtig ist aber, für jedes neue Pferd: Lass ihm Zeit, natürlich musst du mit deiner Stute klar kommen, aber denke dran das für deine Stute auch alles neu ist und sie dich nicht kennt.
Meine Stute hat mich irre gemacht... ich konnte alles mit ihr machen, sie ließ mich aber nie aufsteigen oder sich ordentlich reiten...

Es gab zeiten das war es regelrecht ein kampf.. da hat sie sich einfach überlegt ich gehe nach hause.. eine chance hatte ich dann nicht

Ich habe aber einfach nicht aufgegeben.. ich habe ihr und mir zeit gelassen!!!
Und habe es erstmal mit bodenarbeit versucht... versuch mir ihr spazieren zu gehen oder sie anderweitig zu beschäftigen.
Ich habe bisher immer die erfahrung gemacht, dass es seine zeit braucht.. bei jedem pferd brauchten wir ein gutes jahr, bis es wirklich reibungslos geklappt hat...

)
Und, zeig ihr nie das du angst hat oder lass ihr was durchgehen, gerade beim Hafi ist es wichtig konsequent zu sein. Desweiteren finde ich einen Haflinger als Anfängerpferd nicht wirklich geeignet.
Sicher sind sie nervenstark und gelassen... aber auch sehr dickköpfig und kräftig.
LG